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Machtlos gegen Menschenschmuggler?

Länder: Griechenland

Tags: Justiz, Gefängnis, Menschenschmuggel, Griechenland

Sehen Sie hier den Dokumentarfilm in voller Länge: 

 

Videointerview

Die Chefin der griechischen Grenzschutz- und Einwandererpolizei, Zaharoula Tsirigoti und der Staatssekretär für Menschenrechtsfragen im Justizministerium, Costis Papaioannou, erklären die Maßnahmen der griechischen Justiz auf den Menschenhandel.

Seit der Jahreswende sind bereits 31.244 Flüchtlinge über das Mittelmeer auf den griechischen Inseln eingetroffen - Tendenz steigend. Sie finden ein Land vor, das selber in der Krise steckt. Griechenlands Politik ist überfordert mit dem Flüchtlingszulauf und reagiert mit Abschreckungsmaßnahmen, u.a. harte Strafen für Menschenschmuggler. Aber: Die Zahl der Flüchtlinge nimmt dennoch nicht ab und umso höher das Risiko für die Schmuggler ist, umso höher der Preis, den die Flüchtlinge für die Überfahrten zahlen müssen. Die  „Hintermänner“ der Schleuser-Mafia befinden sich dabei nie selber auf den Flüchtlingsbooten. Stattdessen setzen sie Handlanger oder auch Flüchtlinge ein, um die Boote zu steuern. So werden  - wie in dem Film „Der steinige Weg nach Europa“  -  Flüchtlinge von den Schmugglern unwissend zu Mithelfern gemacht und im schlimmsten Fall unschuldig inhaftiert. Wie kann Menschenschmuggel effektiv bekämpft werden? Wie können Flüchtlinge, insbesondere Minderjährige, vor Instrumentalisierungen durch Menschenschmuggler geschützt werden? Erhalten sie einen fairen Prozess der griechischen Justiz?


 

Interview: Machtlos gegen Menschenschmuggler?
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Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016