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Woher kommt die Anziehungskraft der FPÖ?

Länder: Österreich

Tags: Präsidentschaftswahlen, FPÖ, Alexander Van der Bellen, Norbert Hofer

Am Sonntag wählen die Österreicher ihren neuen Bundespräsidenten. In der Stichwahl stehen sich der Grünen-Politiker Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer von der rechtspopulistischen FPÖ gegenüber.

Es ist das erste Mal in der Alpenrepublik, dass bei der Bundespräsidenten-Wahl kein Kandidat der Sozialdemokraten oder der Konservativen dabei ist. Die beiden Volksparteien sind in Österreich zu Kleinparteien geschrumpft, die FPÖ ist stärkste Kraft im Land. Wie in vielen anderen europäischen Ländern auch, hat man in Österreich noch kein Mittel gegen den Vormarsch der heimischen Rechten gefunden. Im Gegenteil: Die rechtspopulistische, sich immer wieder ins Rechtsextreme bewegende FPÖ, Österreichs Freiheitliche Partei, hält sich derzeit bei 30 bis 32 Prozent. In dem Wiener Stadtteil Simmering regiert sie bereits seit dem letzten Jahr. Wie kommt es zu dieser Anziehungskraft der Freiheitlichen, die sich selbst gerne als "Mitte Rechts" sehen?

 

Der Erfolg der FPÖ: Eine Bestandsaufnahme in Simmering

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016