Wir sind Charlie

24. Februar 2015

C'est reparti! steht auf der Titelseite der neusten Ausgabe von Charlie Hebdo, die an diesem Mittwoch, 25. Februar, erscheint. Zuletzt ist vor genau einem Monat eine Sondernummer erschienen, ehe sich die erschöpfte Redaktion vorübergehend zurückzog. Charlie Hebdo startet mit einer unfassbaren Auflage von 2.5 Millionen in die neue Ära. Noch vor einigen Monaten hatte das Wochenblatt um sein finanzielles Überleben gekämpft.

 

Blick zurück: Am 7. Januar 2015 verlieren beim Terrorangriff auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo zwölf Menschen ihr Leben, unter ihnen fünf Karikaturisten. Am nächsten Tag erschießt ein Komplize eine Polizistin in Montrouge, einem Vorort von Paris. Er nimmt am Folgetag mehrere Geiseln in einem Lebensmittelgeschäft für koschere Produkte. Vier Menschen sterben. Die drei Terroristen kommen letztlich während des Übergriffs durch die Polizei ums Leben. Nach der Anschlagsserie hat die französische Regierung verschärfte Anti-Terror-Maßnahmen angekündigt. 

In unserem Dossier finden Sie eine Aufarbeitung der Ereignisse sowie Hommagen an die Verstorbenen.

Das Stehaufmännchen Charlie Hebdo

Die Redaktion von Charlie Hebdo veröffentlicht ihre zweite Ausgabe nach den Terroranschlägen Anfang Januar. Die Mitarbeiter haben größtenteils in ihren normalen Arbeitsrhythmus zurückgefunden, aber es ist noch lange nicht alles so gut, wie es scheint.

Expired Rights

Blasphemie und die Grenzen der Meinungsfreiheit

Die Meinungs-, die Presse- und die Kunst-Freiheit gehören zu den Rechten, die im Grundgesetz geschützt sind. Trotzdem haben sie Grenzen - wie auch in anderen westlichen Ländern.  

Internationales

Klaus Staeck

Satire - ein verantwortungsvolles Geschäft

Als einflussreichster deutscher Plakatkünstler nach 1968 brachte Klaus Staeck viele Politiker zur Weißglut. Zum Fall Charlie Hebdo sagt der Präsident der Berliner Akademie der Künste, an Satire sei gerade in schwierigen Zeiten Bedarf. Eine Stellungnahme. 

Kultur

Cabu: Ein Recht auf Karikaturen

In einem Interview über seine Mohammed-Karikaturen vor zwei Jahren sagt Cabu, wenn es ein Land gebe, mit dem Recht auf Karikaturen, dann sei das Frankreich.

Die Welt demonstiert gegen den Terror, und jetzt?

Nach den  blutigen Terroranschlägen in Frankreich werden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. ARTE Journal stellte einem französischen und einem deutschen Wissenschaftler die Fragen, die am "Tag danach" naheliegen.

Charlie Hebdo: Ein Rückblick auf mehr als 50 Jahre Satire

„Charlie Hebdo“ steht in Frankreichs Tradition der satirischen Gesellschaftskritik. Ein Überblick über die Zeitschrift und Ereignisse der Vergangenheit.

Karikaturen wider die Barbarei: die Solidarität der Zeichner

Wir haben Karikaturisten aus den Niederlanden, Deutschland, dem Iran und Tunesien um eine Zeichnung als Reaktion auf den Mordanschlag gegen das Satireblatt Charlie Hebdo gebeten.

Pakistan Demo

Pakistan: Religiöse Gruppen nutzen Charlie-Proteste

Nach dem Erscheinen der ersten Ausgabe von "Charlie Hebdo" seit dem Attentat gab es in Pakistan bereits mehrmals Proteste. Religiöse Gruppierungen versuchen, den Zorn für ihre Zwecke zu nutzen.

Gesellschaft, Pakistan

Charlie Hebdo Trauermarsch in Paris

Die Welt an der Seite von Frankreich

Am Wochenende nach dem Anschlag auf das Satiremagazin "Charlie Hebdo" gedachten in ganz Frankreich Millionen Menschen der Opfer. In Paris kamen fast 50 Staats-und Regierungschefs zusammen, um im Kampf gegen den Terror ein Zeichen zu setzen.

Politik

luz

Charlie lebt!

Zwei Tage nach dem Anschlag auf die Redaktion von Charlie Hebdo haben sich die Redaktionsmitglieder, die den Anschlag überlebt haben, zur Redaktionskonferenz versammelt.

Politik, Frankreich

Vorbild Charlie Hebdo

Die Pariser Ecole Estienne ist eine echte Talentschmiede. Dort werden all jene ausgebildet, die in der Kunst des Zeichnens ihre Zukunft sehen.  Auch der bei den Anschlägen getötete Charlie-Hebdo-Karikaturist Cabu hat diese Schule absolviert.

reax-musulmans

Reaktionen der muslimischen Gemeinde

In Paris trafen sich Religionsvertreter, um den Opfern zu gedenken und sich zu beraten. Nachdem mehrere muslimische Einrichtungen beschossen wurden, fordern die Vertreter der Muslime mehr Sicherheit.

Gesellschaft, Frankreich

eljueves

Charlie Hebdo: Das spanische Pendant

Das spanische Satiremagazin "El Jueves" zeigte sich schon in der Vergangenheit solidarisch zu "Charlie Hebdo". Reaktionen aus ihrer Redaktion.  

Kultur, Frankreich

caricature-egypte

Ägypten: Widmungen an „Charlie Hebdo“

Der ägyptische Künstler Makhlouf widmet seine Arbeiten aus aktuellem Anlass  den verstorbenen Karikaturisten von „Charlie Hebdo“. Denn die junge Generation ägyptischer Zeichner verlor mutige Kollegen.

Internationales, Ägypten

unes

Anschlag auf „Charlie Hebdo“: Der Blick in die internationale Presse

Der Anschlag auf „Charlie Hebdo“ hat weltweit Entsetzen hervorgerufen. Wie internationale Zeitungen darüber schreiben, erfahren Sie in unserer Presseschau.

Internationales, Frankreich