Von Bienchen und Blümchen ... und Insektiziden

21. August 2014

Am 24. Juni hat eine Gruppe von internationalen Experten eine Studie veröffentlicht, die den direkten Einfluss von Insektiziden auf die Umwelt aufzeigt. Im Mittelpunkt der Studie stehen Neonikotinoide - Chemikalien, die als Hauptbestandteil von Insektiziden in die Umwelt gelangen. Als erster Indikator für den Einfluss der Insektizide auf die Umwelt, gilt der Tod von Honigbienen. Aber die Studie zeigt nun, dass diese Gifte auch vielen anderen wirbellosen Tierarten schaden, wie Regenwürmern und Schmetterlingen. Außerdem wirken sie sich über die Nahrungskette auch auf deren Fressfeinde wie Fische und Vögel aus. ARTE Info hat die kleine Welt der Insekten unter die Lupe genommen.

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Die gefährliche Welt von Biene Maja

Neonicotinoide sind die meist verbreiteten Bestandteile von Insektiziden in der Welt. Ihr Einsatz hat Konsequenzen auf die Umwelt, die nur bei genauem Hinsehen wahrnehmbar sind. 

Umwelt, Europäische Union

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Frankreich: Insekten in Gefahr

Bienen, Käfer, Heuschrecken, Würmer, alle Arten sind von dem massiven Insektensterben betroffen. Der holländische Biologe Maarten Bijleveld forscht nach den Auswirkungen von Pestiziden. 

Umwelt, Frankreich

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Insektensterben: Hiobsbotschafter Biene

Pestizide stehen aktuell in der Kritik. Sie sollen für den Rückgang der Bestäuberinsekten verantwortlich sein. Das stimmt nur in Teilen, relativiern zwei Experten im Gespräch mit ARTE Info.

Umwelt, Frankreich, Deutschland