|

Vanuatu: Im Fadenkreuz des Klimawandels

Länder: Vanuatu

Tags: Klima, Naturkatastrophe, -Preis

Der Inselstaat Vanuatu wurde durch einen der heftigsten Zyklone, die je im südlichen Pazifik gemessen wurden, zerstört. Ist das nur der Anfang einer ganzen Reihe von Klimakatastrophen?


In Vanuatu herrscht der nationale Notstand. Der Zyklon Pam fegte am 13. und 14. März mit bis zu 300 km/h über die 83 Inseln der Republik Vanuatu. Winde, die selbst für die an entfesselte Naturkräfte gewohnte Inselbewohner ein Schock waren.  Die Gebäude in der Hauptstadt Port-Vila sind zu 90% zerstört oder stark beschädigt, Strom- und Kommunikationsnetze  funktionieren nicht mehr, frisches Wasser und Lebensmittel sind knapp, Hilfswerke warnen vor der Seuchengefahr. Viele der rund 260 000 Einwohner Vanuatus sind jetzt obdachlos. Wieviele Menschenleben der verheerende Zyklon gekostet hat, ist noch unklar. 

Die Katastrophe in Bildern

Dass ausgerechnet Vanuatu Opfer einer solch heftigen  Naturkatastrophe geworden ist, war leider abzusehen. Im Weltrisikobericht 2014 steht der Inselstaat in der Südsee ganz oben auf dem Index der gefährdeten Staaten. Peter Mucke, Geschäftsführer des „Bündnis  Entwicklung Hilft“ und Mitherausgeber des Weltrisikoberichts spricht im Interview von Millionen Menschen, die ebenfalls in besonders gefährdeten Küstenregionen leben.

Vanuatu: Im Fadenkreuz des Klimawandels

 

Lesen Sie auch:

Von der kanadischen engagierten Intellektuellen und Bestsellerautorin   Naomi Klein: „Die Entscheidung: Kapitalismus versus Klima“


 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016