Ungarn und Europa

Länder: Ungarn

Tags: Ungarn, Viktor Orban, Politik

Die Recherche der Woche beschäftigt sich mit dem Ungarn von Viktor Orbán und der Frage, was eigentlich in den ehemaligen Ostblock-Ländern los ist, die heute zur EU gehören. Im Interview der Woche: Lech Walesa, Polens früherer Präsident, spricht vom Ende unseres "demokratischen Modells". Und abschließend im "Vox Report": Aufbegehren der rumänischen Jugend

 

 

(1): Recherche der Woche: Ungarn und Europa

Jede Woche ermittelt "Vox Pop" in der europäischen Gesellschaft. Diese Sendung beschäftigt sich mit dem Ungarn von Viktor Orbán und der Frage, was eigentlich in den ehemaligen Ostblock-Ländern los ist, die heute zur EU gehören.

Ungarn, Polen, Bulgarien, Rumänien ... Die ehemals kommunistischen Länder zweifeln an Europa, dessen nicht mehr klar umrissene Absicht sie nicht länger teilen. Die Bürger dieser Länder wählen Politiker an die Macht, die autoritär, wenig demokratisch und oft korrupt sind.

Heute nimmt "Vox Pop" Ungarn unter die Lupe, wo Ministerpräsident Viktor Orbán in den letzten fünf Jahren immer mehr Macht an sich gerissen hat. Seine anti-europäischen Ausfälle kaschierten ein Staatssystem, das zunehmend in den Dienst seiner Partei, der rechtspopulistischen Fidesz, getreten ist.

"Vox" Pop untersucht die Verbindung zwischen öffentlichen Aufträgen und Orbán-Klan. Warum waren die Bauarbeiten für den berüchtigten Anti-Flüchtlings-Zaun so teuer, und wem kam dies zugute? Durch welches Wunder kam Orbáns Schwiegersohn zu einem Drittel der öffentlichen Aufträge für die von Europa subventionierte LED-Straßenbeleuchtung? Mit diesen Fragen beschäftigte sich auch das Europäische Amt für Betrugsbekämpfung OLAF, das von einer Mitwisserschaft der ungarischen Justiz ausgeht.

 

(2): Interview der Woche: Lech Walesa

Lech Walesa, Polens früherer Präsident, spricht vom Ende unseres "demokratischen Modells".

 

(3): Vox Report: Aufbegehren der rumänischen Jugend

Die ARTE-Korrespondentin erzählt vom Aufbegehren der rumänischen Jugend, die mit der Korruption im Land aufräumen will und eine neue Partei gegründet hat.

 

Und natürlich gibt es auch Neues von unseren anderen Korrespondenten. Sie berichten zum Beispiel über Vetternwirtschaft in Bulgarien und der Tschechischen Republik.

 

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Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016