Tschad: Die Hungersnot verhindern

Länder: Tchad

Tags: Sahel

Uberall auf der Welt nimmt das Risiko von Hungersnöten ab, außer in Afrika, so steht es im letzten Bericht der FAO, der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO. Vor allem die Menschen in den Staaten der Sahelzone sind davon betroffen, in Mauretanien, im Sudan und im Tschad. 

In der Region Batha im Osten des Tschads erwarteten alle das Schlimmste nach der schrecklichen Dürre 2010 und 2011. 

In diesem Jahr fiel dann der Regen, aber gleich so viel, dass die Flut von oben die Saat mancherorts ertränkte. Immerhin aber wächst etwas auf den Feldern und bis jetzt blieben auch die hungrigen Heuschreckenschwärme aus. Fürchten müssen die Bauern aber noch die Körnerfresser aus der Luft, die Vogelschwärme. 

Als Hilfe für die Armen in der Zeit zwischen zwei Ernten verteilt die französische Hilfsorganisation « Solidarités International » nicht nur Essensrationen und Saatgut, sie helfen den Bauern auch, ihre Brunnen nach Dürre und Regenfluten wieder in Gang zu bringen. 
Bis jetzt hat das die größte Not verhindern können.

Eine reportage Michel Dumont und Eric Bergeron – ARTE GEIE – Frankreich 2012 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016