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Rechtsruck in Israel: Porträt eines streitbaren Rabbiners

Länder: Israel

Tags: Yehuda Glick, Islam, Judentum

In Israel macht sich ein Rechtsruck bemerkbar, der die Festungen der Demokratie erschüttert. Der religiöse Fundamentalismus macht selbst nicht mehr vor den etablierten, traditionellen Parteien halt. Ein neues Parlamentsmitglied in Benjamin Netanjahus Likudpartei ist Yehuda Glick. Bekannt ist der Rabbiner für seine Aktivitäten in Sachen Tempelberg, der Anhöhe in der Altstadt Jerusalems, auf dem die Al Aqsa Moschee und der muslimische Felsendom stehen. Vor 2.000 Jahren befand sich dort noch der Tempel Salomons. Geht es nach Yehuda Glick und seinen Mitstreitern, soll dort irgendwann ein neuer jüdischer Tempel stehen. Für die Muslime im Nahen Osten ist das eine enorme Provokation. Für sie ist Yehuda Glick ein Feindbild wie kein Zweiter in der Knesset Israels.

Portrait d'un rabbin israélien à la droite de la droite
Rechtsruck in Israel: Porträt eines streitbaren Rabbiners In Israel gewinnen religiöse Fundamentalisten zunehmend Einfluss - wie der Rabbiner Yehuda Glick. Rechtsruck in Israel: Porträt eines streitbaren Rabbiners

 

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Zuletzt geändert am 10. Oktober 2016