Portugal: Staudamm vor dem Trockenfall

Länder: Portugal

Tags: Landwirtschaftssachen

Vor zehn Jahren wurde im Südosten Portugals der umstrittene Alqueva-Staudamm eingeweiht, der den Rio Guadiana zum größten künstlichen See der EU aufstaut. An dem Staudamm hingen allerlei Hoffnungen auf Entwicklungschancen für die ärmste Region des Landes, den Alentejo. 

250 Millionen Euro kostete der Bau des Alqueva-Dammes – die Hälfte des Geldes stammte von der Europäischen Union. Heute hält der Damm, Wasser ist im See – doch die Kassen sind leer und alle notwendigen Anschlussfinanzierungen lassen auf sich warten. Die touristische und infrastrukturelle Erweiterung des Staudammgebietes in der trockensten Region Portugals ist gescheitert.

Eine Reportage von Michael Unger und Thomas Vollherbst über ein Megaprojekt, das sich als Groschengrab erwiesen hat.

Eine reportage von Michael Unger, Thomas Vollhersbt und Dominique Morque – ARTE GEIE – Frankreich 2012