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Pierre Bonnard im "Musée d'Orsay"

Länder: Frankreich

Tags: Pierre Bonnard, Malerei, Impressionismus, musée d'Orsay

Monet, Manet, Renoir - diese Namen sind fest mit dem Impressionismus verbunden. Werke dieser drei Künstler des 19. und Anfang 20. Jahrhunderts locken noch heute Millionen Menschen in die Museen. Es sind die malerischen Landschaften und die Porträts verschiedener Familienmitglieder auf sonntäglichen Ausflügen aufs Land, die Kunstbegeisterte und -interessierte anziehen. 

 

Pierre Bonnard - Die Farben des Privaten

Noch bis Sonntag, den 29. März, können Sie sich auf ARTE +7 unseren Dokumentarfilm zu dem berühmten, französischen Maler ansehen. 

Der französische Maler Pierre Bonnard (1867-1947) zählt zu den größten Spätimpressionisten und gilt als Meister der Farben, ist aber dennoch nicht so bekannt wie Monet, Manet und Renoir. Deshalb widmet das Pariser "Musée d'Orsay" dem Künstler nun eine Retrospektive mit Werken aus seinen verschiedenen Schaffensperioden. Das Werk Bonnards zeigt eindrücklich, dass der Maler nicht nur ein intuitiver, sondern auch ein sensibler Künstler war. Er schuf kleine und großformatige Bilder und fertigte Porträts oder Stillleben. Seine Motive variieren von häuslichen Szenen bis zu Schäfermotiven und von städtischen Landschaften bis zum antiken Dekor. Dabei verwendet er immer eine lebhafte und leuchtende Farbpalette, womit er sich einen Namen in der modernen Kunst machte und ein wichtiger Vertreter der arkadischen Stromung wurde. Die Ausstellung im Musée d'Orsay, die wichtigste seit der ersten Retropsektive, die das Centre Pompidou  Pierre Bonnard im Jahre 1984 widmete, wirft einen anderen, neuen Blick auf das Werk des Künstlers. Nicht zuletzt, weil mittlerweile mehr über das Privatleben des Künstlers bekannt ist - Informationen, die lange Zeit tabu waren. Die Ausstellung läuft noch bis zum 19. Juli. David Bornstein und Nicolas Grimard haben sie sich angesehen. 

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016