Philippinen: Nach dem Taifun

ARTE Reportage - Samstag, 6. August 2016 - 17:25

Länder: Philippinen

Tags: Tacloban, Wiederaufbau

Vor zweieinhalb Jahren zerstörte der Taifun Haiyan die Häuser der Stadt Tacloban – noch immer leben 90 Prozent der Obdachlosen im Provisorium…

Philippines: Retour à Toclaban
Philippinen: Nach dem Taifun Vier Millionen Menschen verloren alles durch den Sturm– die Philippinen gehören zu den am meisten von Naturkatastrophen bedrohten Ländern… Philippinen: Nach dem Taifun

 

Interview

Interview de Nathalie Georges à propos de "Philippines : retour à Toclaban"

Am 8. November 2013 starben über 6000 Menschen in den stürmischen Regenfluten des Taifuns, eine Million Häuser stürzten ein und vier Millionen Menschen wurden mit einem Schlag obdachlos. Vier Monate danach fuhren die ARTE-Reporter in die Region, um zu zeigen, wie die Menschen sich selber aus der ersten Not halfen, in der ganzen Stadt standen damals Zelte als Notunterkünfte. 2016 stellten unsere Reporter fest, dass die Obdachlosen durch den Sturm zwar noch immer zu 90 Prozent im Provisorium leben, allerdings haben sich viele von ihnen überraschend gut darin einrichten  können – vermutlich auch ein Erbe der jahrhundertelangen Erfahrung der Philippinen mit Naturkatastrophen. Denn das Paradies der 7107 Inseln gehört zu den Ländern der Welt, die am meisten durch Naturkatastrophen gefährdet sind.       

 

von Nathalie Georges, Elsa Kleinschmager, Ella Mage und Pascal Bach – ARTE GEIE – Frankreich 2016

Mehr als  4,1 Milliarden Geschädigte in den letzten zwanzig Jahren

Die Philippinen gehören zu den Ländern in der Welt, die am meisten von Naturkatastrophen heimgesucht werden: Taifune, Erdbeben, Vulkanausbrüche, Überschwemmungen… 2013 fegte der Taifun Haiyan über das Inselreich, er zählte zu den stärksten jemals erfassten Taifunen auf der Erde.  Welche Kontinente sind am stärksten gefährdet, was sind die häufigsten Naturkatastrophen? Eine vorläufige Bilanz in Zahlen.

 

Les catastrophes naturelles : quelques chiffres

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Zuletzt geändert am 3. Oktober 2016