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Panik und Chaos in Ost-Ghuta

Länder: Syrien

Tags: Syrien, Rebellen, Islamisten, Humanitäre Katastrophe

Trotz internationaler Kritik setzt die syrische Armee ihr Bombardement der Rebellenenklave Ost-Ghuta am vierten Tag in Folge unvermindert fort. Es herrschen Panik und Chaos. Die Bombenangriffe von Assads Luftwaffe zielen ganz offensichtlich auf Wohngebiete. Innerhalb von zwei Tagen sollen den exzessiven Luftangriffen 251 Zivilisten zum Opfer gefallen sein.

Fast 400.000 Menschen in Ost-Ghuta seien von Luftangriffen, Artilleriebeschuss und Bombenangriffen betroffen, sagte ein UN-Sprecher. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldet, dass seit Sonntag, dem 18. Februar, 251 Zivilisten den Angriffen zum Opfer gefallen sind, darunter 58 Kinder und 42 Frauen. Mehr als 1200 Zivilisten sollen verletzt worden sein. 

Ost-Ghuta wird vor allem von zwei Islamistengruppen kontrolliert. Seit 2013 wird die Enklave von Assads Truppen belagert. Syriens Machthaber Baschar al-Assad scheint entschlossen, die Region an den Toren der Hauptstadt zurückzuerobern. Regierungsmedien kündigten eine großangelegte Bodenoffensive in naher Zukunft an.

 

Syrien: Luftangriffe auf Ost-Ghuta
Syrien: Luftangriffe auf Ost-Ghuta Die Luftangriffe der syrischen Luftwaffe in Ost-Ghuta zielen offensichtlich auf Wohngebiete.  Syrien: Luftangriffe auf Ost-Ghuta
Zuletzt geändert am 21. Februar 2018