Nepal: Als Sklavin im Haus

Länder: Nepal

Tags: Menschenhandel

Jedes Jahr geraten nach Angaben der Vereinten Nationen 15 000 Frauen aus Nepal in die Fänge von Menschenhändlern, weil sie eine bessere Zukunft suchen…

Les disparues du Népal
Nepal: Als Sklavin im Haus Seit dem Erdbeben im letzten Jahr ist die Not vieler Nepalesen so groß, dass die Menschenhändler immer leichter neue Opfer finden, vor allem Frauen … Nepal: Als Sklavin im Haus

 

300 dieser Frauen halten sich zurzeit in Syrien auf – trotz des Bürgerkriegs dort scheint es immer noch reiche Familien zu geben, die Hausangestellte suchen. Viele der jungen Frauen aus Nepal vertrauen den Lügen der Vermittler, doch wenn sie ihnen ihren Reisepass abgegeben haben, verlieren sie jede Kontrolle über ihr Schicksal. Sie erwartet dann keine bessere Zukunft mit einem ordentlich bezahlten Arbeitsplatz, sondern ein Leben als Haussklavin ohne jede Rechte. Das Erdbeben im vergangenen Jahr hat die Not vieler Familien verstärkt, die Menschenhändler haben es jetzt es sogar noch leichter, neue Opfer zu finden. Unsere Reporter berichten über das Schicksal von zwei Freundinnen: Die eine ist ihren Peinigern entkommen, die andere leidet noch immer in Syrien unter der grausamen Herrschaft ihrer „Gastfamilie“.   

 

Von Clément Gargoullaud, Bhojraj Bhat und Sébastien Buffi – ARTE GEIE – Babel Press – Frankreich 2016

Zuletzt geändert am 3. Oktober 2016