Myanmar: Genozid an den Rohingya

ARTE Reportage - Samstag, 7. Oktober 2017 - 16:40

Länder: Myanmar

Tags: Rohingyas, Ethnische Säuberungen

„Ethnische Säuberungen“ nennen die UN die systematischen Angriffe der Armee auf die Rohingya. Seit Monaten wird die Lage der muslimischen ethnischen Minderheit der Rohingya in Myanmar immer unerträglicher.

Birmanie : Rohingyas, un génocide à huis-clos
Myanmar: Sie jagen die Rohingyas „Ethnische Säuberungen“ nennen die UN die systematischen Angriffe der Armee auf die Rohingya…  Myanmar: Sie jagen die Rohingyas

Bombenangriffe der nationalen Armee auf ihre Dörfer, Plünderungen, Vergewaltigungen und Morde an Frauen, Männern und Kindern: Eine halbe Million Rohingyas soll bereits geflohen sein, die meisten über die Grenze ins Nachbarland Bangladesch. Seit Jahrzehnten leiden sie als Staatenlose in Myanmar unter Repressionen, so schlimm wie in diesen Tagen war es wohl noch nie. Offizieller Anlass für die Angriffe der Armee Myanmars waren mehrere Überfälle junger Rohingya-Rebellen auf Polizeistationen. Daraufhin schlug die Armee zurück, nicht nur gegen die Rebellen sondern auch gegen die Zivilbevölkerung. Unser Reporter begleitete die Flucht der Familie von Noor-Mohamed über die Grenze in Richtung Bangladesch.

von Gwenlaouen Le Gouil, Soline Braun, Nadir Cassim ARTE GEIE/Nova Prod – Frankreich 2017

 

Zuletzt geändert am 13. Oktober 2017