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Momentaufnahmen

Länder: Zentralafrikanische Republik, Chile, China, Elfenbeinküste, Nepal, Spanien, Vereinigte Staaten Von Amerika

Tags: Fotografie

Es sind Augenblicke, die verewigt werden. Momente, die stillstehen. ARTE Info blickt in Bildern auf die vergangene Woche zurück.

06.09

 

 

Was tun gegen das Ebola-Virus? Noch gibt es in der Elfenbeinküste keine Verdachtsfälle, und die Einwohner hoffen, dass dies so bleibt. "Ebola, lass uns in Ruhe" hieß es bei einer Versammlung in Abidjan. In den Nachbarländern Guinea, Sierra Leone und Liberia starben seit Beginn des Jahres bereits mehr als 2.400 Menschen an der Epidemie. Mehr zu dem Thema in unserem Dossier.

Sia Kambou / AFP

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07.09

 

 

Seit 20 Jahren lebt sie im Flüchtlingslager von Beldangi in Nepal. Wie diese Frau wurden Anfang der 90er Jahren tausende Lhotsampas aus Bhutan vertrieben. Nun werden die Familien erneut umgesiedelt. Das Hohe Kommissariat für Flüchtlinge der Vereinten Nationen ermöglicht es den Flüchtlingen nun, in die USA, Großbritannien oder Australien auszuwandern. Doch ein großer Teil der Älteren will nicht weg. Sie klammern sich an den hoffnungslosen Glauben, dass Bhutan ihnen eines Tages die Rückkehr erlaubt. 

Martin Middlebrook

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09.09

 

 

Sie wollen ein Zeichen für mehr Demokratie setzen: Aktivist Benny Tai (in der Mitte) lässt sich in einer Kirche in Hong Kong zusammen mit zwei Gesinnungsgenossen kahl rasieren. Ein symbolischer Protestakt gegen Chinas zunehmende politische Kontrolle der ehemaligen britischen Kronkolonie. Die Aktivisten wollen damit eines klarmachen: Sie sind zu Opfern bereit.

Xaume Olleros / AFP

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11.09

 

 

Hommage an Salvador Allende: In Santiago de Chile erinnerten hunderte Menschen an den früheren Präsidenten des Landes. Er wurde vor genau 41 Jahren durch einen Militärputsch gestürzt und beging Selbstmord, während die Armee den Präsidentenpalast erstürmte. Sein Versuch, auf demokratischem Weg eine sozialistische Gesellschaft in Chile zu errichten, war damit gescheitert – General Augusto Pinochet übernahm die Macht und verwandelte das Land in eine Diktatur. 

Pablo Rojas Madariaga / NurPhoto

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11.09

 

 

 

Auch 13 Jahre nach den Anschlägen auf das World Trade Center in New York sind die Wunden nicht verheilt. Am Ground Zero gedenkt Eileen Esquilin ihres Bruders, der damals ums Leben kam. Fast 3.000 Menschen waren bei den Attacken islamistischer Terroristen gestorben. 

Andrew Burton/ AFP

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11.09

 

 

Ein Meer katalonischer Flaggen auf den Straßen von Barcelona zeigt, wie groß der Wunsch nach Unabhängigkeit bei vielen Katalonen ist. Sie wollen über die Abspaltung von Spanien abstimmen. Die Separatisten spüren durch andere Bewegungen in Europa Aufwind – etwa durch das Referendum kommende Woche in Schottland, dessen Ausgang völlig offen ist.

Lluis Gene/ AFP 

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12.09

 

 

Muslimische Milizen gegen christliche Milizen – das ist das traurige Schauspiel, das sich in der Zentralafrikanischen Republik seit März 2013 abspielt. Wieder einmal trifft es die Zivilisten besonders hart: Zehntausende mussten fliehen, etwa in die Stadt Bossangoa im Nordwesten des Landes – das Foto entstand im örtlichen Krankenhaus. Es ist eines der Bilder, die der französische Fotojournalist Pierre Terdjman bis zum 14. September auf dem Festival "Visa pour l'image" im südfranzösischen Perpignan ausstellt. 
 
>> Wie hat sich der Beruf des Fotoreporters verändert? Darüber hat ARTE-Reporter Richard Bonnet mit dem ehemaligen Fotoreporter Etienne Montes und dem Kriegsfotografen Patrick Chauvel gesprochen. ​Zur Reportage. 

Pierre Terdjman

 

 

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016