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Momentaufnahmen

Länder: Afghanistan, Europäische Union, Deutschland, Israel, Libanon, Philippinen, Senegal

Tags: Momentaufnahmen

Es sind Augenblicke, die verewigt werden. Momente, die stillstehen. ARTE Info blickt in Bildern auf die vergangene Woche zurück. 

15.11.

 

 

G20 Gipfel in Australien. Was auch immer Russlands Präsident Putin und US-Präsident Obama zurzeit entzweit, eins hatten die beiden Staatschefs in Brisbane doch gemeinsam: Sie erfreuten sich an einer Koala-Kuschelrunde unter Anleitung von Australiens Premierminister Tony Abott. Das Symboltier Australiens sollte bei dem Gipfel für Verständigung sorgen. Die Mission erfüllte der Koala jedoch nur teilweise, denn Putin, auf den es Kritik wegen des Ukraine-Konflikts hagelte, fuhr verfrüht wieder ab. Seine Begründung: Er müsse am folgenden Tag wieder arbeiten und brauche davor eine Mütze Schlaf.

ANDREW TAYLOR / G20 AUSTRALIA / AFP

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16.11.

 

 

Langsam wälzen sich die Lavamassen des Kilauea Vulkans auf Hawaii vorwärts. Der Vulkan ist seit dem 27. Juni aktiv. Seine langsamen Lavaströme locken seit jeher Touristen an, die das gewaltige Naturspektakel bestaunen. Doch Ende Oktober erreichte die rote Glut die ersten Häuser der Stadt Pahoa. Die Anwohner mussten ihre Häuser aufgeben und ihre Habseligkeiten hinter sich lassen. US-Präsident Obama qualifizierte die Ereignisse als Naturkatastrophe, um finanzielle Hilfen für die Betroffenen freizuschalten.

Handout / USGS / AFP

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17.11.

 

 

Halb fertige Betongebäude, Wassertanks, Aluminiumdächer zum Schutz gegen den Regen. Eine Beschreibung des libanesischen Flüchtlingslagers Burj el-Barajneh. Strom ist hier kein Luxus. Im Lauf der Jahre haben sich die Kabel verheddert; oft muss man sich unter ihnen hindurch ducken. Die libanesische Fotografin Christina Malkoun findet, sie gehören zur Kulisse.

>> Christina Malkoun ist Teil der bimedialen ARTE-Serie "Refugees", in der Kinoregisseure, Fotografen, Schriftsteller und Comic-Zeichner von den Menschen in verschiedenen Lagern erzählen. Alle ihre Aufnahmen finden Sie hier

Christina Malkoun / ARTE

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19.11.

 

 

Wie eine Kuriosität betrachten diese ultra-orthodoxen Juden die Schusslöcher im Fenster ihrer Synagoge in Jerusalem. Am 18. November hatten zwei Palästinenser die Schüsse abgefeuert, die fünf Israelis das Leben kostete. Ministerpräsident Netanjahu verfolgt eine Politik der harten Hand und hat Strafmaßnahmen gegen palästinensische Attentäter und ihre Familien angekündigt. Bereits in der Nacht zu Mittwoch wurde die Wohnung eines Attentäters zerstört, der im Oktober mit seinem Auto israelische Passanten überfahren hatte. Damit reißt die seit Wochen andauernde Spirale der Gewalt nicht ab.

 

THOMAS COEX / AFP

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19.11.

 

 

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Von China, über die USA bis nach Europa: Kinder leben nirgendwo gleich und nirgendwo unter den gleichen Bedingungen. Entdecken Sie 16 Kinderschicksale auf unserer interaktiven Karte

Diese pakistanischen Kinder balancieren in der Abenddämmerung über ein Dach und scheinen dabei mächtig Spaß zu haben – auch wenn sich sicherlich nicht alle Eltern mit dieser Art von Vergnügen einverstanden wären. Zum Anlass des Weltkindertags der Vereinten Nationen am 20. November hat ARTE zwei deutsche und zwei französische Kinder in die Redaktion eingeladen: Sie haben bestimmen können, worüber das Journal an diesem Tag berichtet. ARTE Info hat zudem recherchiert, inwiefern sich die Situation der Kinder seit der Einführung der UN-Kinderrechtskonvention verbessert hat.

Arif Ali / AFP

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20.11.

 

 

Hong-Konger Straßenbarrikade. Seit Ende September blockieren die Demonstranten der Regenschirmrevolution Hauptverkehrsachsen der Finanzmetropole. Sie wollen die von Peking auferlegten Restriktionen zur Wahl des Honkonger Regierungschefs kippen. Die Zentralregierung in China hat angekündigt nur vorab genehmigte Kandidaten zur Wahl zuzulassen, die Protestbewegung fordert demokratisch freie Wahlen. Was als friedliche Protestbewegung begann, mündet nun zunehmend in gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Protestanten und Polizei. Am 19. November versuchten einige Studenten das Parlamentsgebäude zu stürmen. Ihrerseits hat die Regierung begonnen, die Zeltlager der Demonstranten nach und nach zu räumen.

ANTHONY WALLACE / AFP

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20.11.

 

 

 

Und wenn wir in Zukunft unter Wasser wohnen könnten? Das ist die Zukunftsversion der japanischen Baufirma Shimizu Corporation. Mit diesem Kunstprojekt stellt die Firma eine 500 m² Kuppel vor, unter der Hotels und Wohneinheiten neben Einkaufszentren stehen sollen. Nach dem Vorbild von Atlantis, dem mächtigen Inselreich, das laut der Erzählung Platons auf Grund einer Naturkatastrophe unterging, soll für die Menschheit neuer Lebensraum erschlossen werden.

Viele Forscher begaben sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Staat, aber inzwischen gehen viele davon aus, dass Platon mit seiner Geschichte eine Parabel für den idealen Staat erschaffen wollte. Da Atlantis weiterhin unauffindbar ist, planen die Japaner nun, es selbst zu erschaffen – und zwar in mehrfacher Ausführung.

SHIMIZU CORPORATION / AFP

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Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016