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Momentaufnahmen

Länder: China, Elfenbeinküste, Irak, Schweiz, Venezuela, Jemen

Tags: Momentaufnahmen, Fotos der Woche, Fotos, Bilder

Es sind Augenblicke, die verewigt werden. Momente, die stillstehen. ARTE Info blickt in Bildern auf die vergangene Woche zurück.

18.10.

 

 

Libertad, Freiheit, hat er sich aufs Gesicht gemalt. In Caracas gehen die Venezolaner in zwei getrennten Gruppen auf die Straße. Im Westen der Stadt fordern die Anhänger der Regierung von Nicolas Maduro Gerechtigkeit für einen ermordeten Abgeordneten der Regierungspartei. Auf der anderen Seite der Stadt fordert die Opposition ebenfalls Gerechtigkeit, allerdings für die Opfer der Gewalt im Land. Die linke Regierung wirft der bürgerlichen Opposition vor, hinter dem Mord von Robert Serra zu stecken. Diese weist die Vorwürfe zurück.

Federico Parra / AFP

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19.10.

 

 

"Rendez-vous Bundesplatz" heißt die atemberaubende Lichtshow, die man bis nach Weihnachten allabendlich in der Bundesstadt Bern bestaunen kann. Es ist das zweite Jahr, in dem die aus Frankreich stammenden Lichtdesigner von "Spectaculaires - Allumeurs d'images" den Schweizer Bundesplatz ins rechte Licht rücken. Gesteuert wird das Ganze von der Bretagne aus, per Internet. 

Fabrice Coffrini / AFP

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20.10.

 

 

Der Jemen rutscht weiter in die Staatskrise und zerfällt mehr und mehr. Der Präsident und seine Verwaltung verlieren zunehmend die Kontrolle über das Land, niemand scheint den Vormarsch der schiitischen Rebellen aus dem Norden und die Terroranschläge der Al-Qaida Gruppen stoppen zu können. In der Hauptstadt Sanaa läuft dieser Polizist über einen wahren Ozean an konfiszierten Mofas und Mopeds. Sie fielen einem neuen Dekret zum Opfer, das den Zweiradstrom eindämmen soll. Erklärtes Ziel der Maßnahme: die Vereitelung von Terrorattacken oder Selbstmordanschlägen. 

MOHAMMED HUWAIS / AFP

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22.10.

 

 

Der Fotograf Reza erzählt "Ohne ein Wort reichte sie mir ihre Kamera und zeigte mir dieses Foto. Mit fast erloschener Stimme hauchte sie: 'Meine Schuhe waren eingefroren. Ich musste warten, um sie anziehen zu können.' Noch nie hat mich die Symbolkraft eines Bildes stärker berührt, als in diesem Moment. Heute ist das syrische Flüchtlingsmädchen Maya Rostam, 12 Jahre, eine der besten Schülerinnen im Flüchtlingslager Kawergosk."

Maya Rostam gehört zu den Jugendlichen, die an Rezas Fotoatelier in diesem Flüchtlingslager im kurdischen Teil des Irak teilgenommen haben. Der berühmte iranische Fotograph hat dieses Atelier im Rahmen der Flüchtlingsprojektes von ARTE Reportage organisiert. Die so entstandenen Fotos dienen auch als Illustration der Gedichte von Laurent Gaudé, ein französischer Schriftsteller, der sich von Begegnungen mit syrischen Flüchtlingen inspirieren ließ.

Reza

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23.10.

 

 

Eine Zigarettenpause im Auge des Zyklon: Dieser junge Mann gehört zur Regenschirm-Revolution, der Protestbewegung, die seit drei Wochen Chinas Staatsmacht herausfordert. Am Vortag hat die Polizei hier im Geschäftsviertel Mong Kok acht Menschen festgenommen. Ihnen wird Waffenbesitz und Körperverletzung vorgeworfen. Die Regenschirm-Revolution in Hongkong ist die größte pro-demokratische Bewegung in China seit den Protesten vom Platz des Himmlischen Friedens 1989.

Philippe Lopez / AFP

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23.10.

 

 

Im Küstenort Port-Bouët, östlich von Abidjan und inmitten hunderter zerstörter Häuser betet ein Mann zur Jungfrau Maria. Der Abriss der Gebäude ist Teil einer Aufräumaktion der Regierung der Elfenbeinküste. Die Entschädigungszahlungen des Staates an die vertriebenen Hausbesitzer betragen umgerechnet etwas mehr als 230 Euro. Seit Bekanntwerden der Aktion haben sich die Mieten in den Nachbargemeinden verdoppelt. 

Sia Kambou / AFP

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23.10.

 

 

Noch immer konnte die Welt Ebola nicht stoppen. Die USA meldet einen weiteren Fall, und in Mali ist die erste Patientin an der Krankheit gestorben - sie war erst zwei Jahre alt. Katastrophal ist die Situation in Guinea, Sierra Leone und Liberia, wo die Epidemie noch immer wie ein Buschfeuer wütet.  Ein wesentlicher Bestandteil im Kampf gegen das Virus sind die gelben Schutzanzüge. Ein boomender Markt. Diese Näherinnen in Anqiu, 500 Kilometer südlich von Peking, arbeiten auf Hochtouren für ihren Arbeitgeber, den amerikanischen Schutzkleidungshersteller Lakeland Industries Inc.

Johannes Eisele​ / AFP

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Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016