Malta: Erste private Seenothilfe

Länder: Italien

Tags: Mare Nostrum, NGO, Flüchtlinge, Frontex

Ab dem 1. November endet die Mission Mare Nostrum, mit der Italien seit der Katastrophe von Lampedusa 2013 rund 150.000 Flüchtlinge im Mittelmeer gerettet hat. Neun Millionen Euro hat Italien dafür monatlich ausgegeben doch was jetzt? Die Operation Triton unter dem Schirm von FRONTEX übernimmt das Kommando und wird von 26 EU-Mitgliedsländern finanziert, doch monatlich werden nur 3 Millionen Euro nur für die Abschottung der Grenzen bereitgestellt. Amnesty International warnt bereits, dass das Mittelmeer so wieder zu einem Friedhof werden wird. Malta unterstützt Frontex zwar, doch die Flüchtlingsrettung hat der kleine Inselstaat bisher lieber den Italienern überlassen. Eine Unternehmerin mit Firmensitz auf Malta wollte das nicht mehr hinnehmen und ist dem Aufruf von Papst Franziskus, Flüchtlinge zu retten, gefolgt. So hat sie die erste private Seenothilfe des Mittelmeers gegründet, wie die Reportage von Gustav Hofer zeigt.

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Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016