Kann Europa mit "Bio" ernährt werden?

Länder: Deutschland

Tags: bio, Nobelpreis, Einwanderung

"Bio" ist ein Geschäftsmodell, das sich für die Landwirte auszahlt. Bei Verbrauchern finden Öko-Produkte großen Anklang. Einige sehen in der "grünen Welle" sogar den Grundstein für eine neue Gesellschaft. 

 

Auf der diesjährigen Landwirtschaftsmesse in Paris lag "Bio" erstmals im Trend. Ein Geschäftsmodell, das sich für die Landwirte auszahlt - gesundheitlich und finanziell. Bei den Verbrauchern finden Öko-Produkte großen Anklang; einige sehen in der "grünen Welle" sogar den Grundstein für eine neue Gesellschaft, die stärker regional orientiert, verantwortungsbewusster, sauberer und von den Chemie- und Finanzlobbys unabhängiger ist.

 

Vox Pop ermittelte in Deutschland, wo immer mehr Bio-Ware industriell erzeugt wird. Große Agrar- und Lebensmittelkonzerne kaufen landwirtschaftliche Flächen auf und füllen mit den Produkten aus ihren "Agrarfabriken" die Regale in den von ihnen geführten Supermärkten. Gleichzeitig sterben Hunderte kleiner Öko-Höfe; die Bauern verkaufen ihr Land oder kehren zur konventionellen Landwirtschaft zurück. Gegenüber den Importeuren und den Riesen der Bio-Branche können sie sich nicht behaupten. Kann Europa mit "Bio" ernährt werden? Ja - die Frage ist nur, wie.

 

John-Paul Lepers besucht einen Bauernhof in Bec Helloin, einem kleinen Dorf in der Normandie. Der Versuchsbetrieb für Permakultur wird unterstützt vom französischen staatlichen Forschungsinstitut für Agrarwissenschaften (Institut national de la recherche agronomique, INRA).

 

Interview: Jacques Caplat ist Agrarwissenschaftler, Ethnologe und Geograph.

Vox Report: Unsere Griechenland-Korrespondentin erläutert, warum die Einwohner von Lesbos für den Friedensnobelpreis 2016 vorgeschlagen wurden.

 

Und wie immer begleiten ARTE-Korrespondenten die EU-Themen der Woche. Diesmal berichten sie, wie es in Spanien und Rumänien um den Öko-Landbau steht.

 

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Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016