Kampf ums Land

Länder: Europäische Union

Tags: Investoren, Osteuropa, Landgrabbing

Samstag, 21. Mai

14.00

Yourope

Kampf ums Land

Im Mai ist die letzte Übergangsregelung gefallen, die die „Neuen“ im Osten der EU vor dem Ausverkauf ihres Grund und Bodens schützen sollte. Damit hatten sich die östlichen EU-Mitgliedsländer davor geschützt, dass finanzkräftige Ausländer den verhältnismäßig preiswerten Boden dort massenhaft aufkaufen.
 

Denn in den einst sozialistischen Ländern wurde nach dem Ende des Sozialismus jede Menge Ackerland zurück an Privathand übertragen oder verkauft. Und die Bodenpreise beispielsweise in Rumänien lagen bei wenigen hundert Euro pro Hektar, während in Westdeutschland schon 1991 fast 17.000 Euro pro Hektar gezahlt wurden.

Nun ist in Polen nach immerhin zwölf Jahren die letzte Sonderregelung gefallen und Ausländer dürfen nun eigentlich nicht mehr schlechter gestellt werden beim Kauf von Boden, als Einheimische.

Yourope fragt: Was passiert gerade in Osteuropa – steht der Osten vor dem Ausverkauf? Denn branchenfremde Investoren kaufen zunehmend Land in den östlichen EU-Mitgliedsländern. Von Landgrabbing ist deshalb schon die Rede, direkt vor unserer Haustür.

 

Unsere Beiträge:

 

 

Wie ist die Lage in den Ländern im Osten?

 

Yourope 2016, Faktencheck

 

 

Zuletzt geändert am 3. Juni 2016