Erdogans AKP gewinnt absolute Mehrheit zurück

23 März 2017

2 015 wurden die türkischen Staatsbürger zweimal an die Urne gebeten. Am 7. Juni 2015 errang die pro-kurdische Partei HDP bei der Wahl knapp 13 Prozent und zog triumphierend ins Parlament ein. Die islamo-konservative AKP von Präsident Recep Tayyip Erdogan verlor nach mehr als zwölf Jahren die absolute Mehrheit - eine schallende Ohrfeige für Erdogan, der von einer Verfassungsänderung und der Einführung einer Präsidialrepublik träumte. In der Folge sprach sich Erdogan gegen eine Koalition mit der HDP aus. Der mit der Regierungsbildung beauftragte Premierminister Davutoglu brachte keine Lösung zustande. Erdogan rief Neuwahlen aus, brach die Friedensverhandlungen mit der PKK ab, ließ den Kurdenkonflikt eskalieren und versuchte die Stimmen der Opposition im Keim zu ersticken. Die AKP stilisierte die Wahlen vom 1. November 2015 zu einer "Wir gegen den Rest der Welt"-Frage auf. Die AKP gewann die Wahl mit 49,4 Prozent und so die absolute Mehrheit zurück.
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Erdogan, Retter gegen den Terror

Der türkische Staatspräsident Erdogan präsentiert sich in Straßburg vor 12.000 Anhänger als Retter einer Nation, die von subversiven Kräften bedroht ist.  

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Spannungen kurz vor den Parlamentswahlen

Kurz vor den Parlamentswahlen in der Türkei berichten unsere Reporter aus Diyarbakir, wo vor zwei Wochen noch kriegsähnliche Zustände herrschten.

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Ein Klima des Misstrauens

Wenn in Erdogans Türkei gewählt wird, steht die Befürchtung eines möglichen Wahlbetrugs im Raum. ARTE Journal hat in Gaziantep Wahlbeobachter begleitet.

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Paradoxe Ergebnisse in Gaziantep

In der Millionenstadt Gaziantep leben 50 Prozent Kurden, trotzdem konnte die AKP gegenüber den Wahlen im Juni deutlich zulegen. Warum?

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Der "kurdische Obama"

Selahattin Demirtas ist der strahlende Sieger der türkischen Parlamentswahl. Mit dem Einzug ins Parlament bringt der junge und charismatische Anführer der kurdischen Demokratischen Partei der Völker (HDP) die politischen Machtverhältnisse in der Türkei ins Wanken.

Sensationeller Erfolg für türkische Opposition

Erstmals in der Geschichte zieht mit der pro-kurdischen HDP eine Reformpartei ins Parlament, ein wahres Sammelbecken für oppositionelle Kräfte in der Türkei. Analyse. 

Nach der Wahl: Jubel der Kurden

Nach dem Erfolg der pro-kurdischen Partei HDP bei den Parlamentswahlen in der Türkei sind die Erwartungen der Kurden hoch. Ein frisch-gewählter Abgeordneten der HDP in Istanbul spricht mit uns über die Hoffnungen auf einen gesellschaftlichen Wandel.  

Die Methode Erdogan

Bei den Wahlen am Sonntag will Präsident Erdogan die absolute Mehrheit für seine AKP, für eine künftige Präsidialdemokratie: Autoritär und ohne Rücksicht auf die Meinungsfreiheit…  

Türkische Parlamentswahlen - die Analyse von Samim Akgönül

Der Politologe Samim Akgönül spricht mit ARTE über die bevorstehenden Wahlen in der Türkei, die Bedeutung der Gezi-Bewegung und die Verbindung zwischen der Türkei und der Terrororganisation Islamischer Staat.

Die Türkei vor der Parlamentswahl

Die AKP, "Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung" von Recep Erdogan, ist seit 13 Jahren an der Macht und auch bei den Parlamentswahlen am Sonntag Favorit. Aber vielleicht wird sie einen Koalitionspartner brauchen, um weiterhin regieren zu können.

Mit der AKP-Jugend auf Stimmenfang

In einer Woche wird in der Türkei ein neues Parlament gewählt - zum zweiten Mal in diesem Jahr.