Ibsen-Preis für Peter Handke

Länder: Österreich

Tags: -Preis, Peter Handke, Theater

Der 1942 in Kärnten geborene Peter Handke ist einer der erfolgreichsten deutschsprachigen Autoren der Nachkriegsgeneration und der wohl berühmteste lebende österreichische Autor. Der Sohn eines Bankbeamten hat mehr als siebzig Erzählungen und Prosawerke verfasst sowie über zwanzig Theaterstücke. Darüber hinaus hat er zahlreiche Werke von Schriftstellerkollegen ins deutsche übersetzt. Der Durchbruch gelang ihm 1966, besonders das Sprechstück 'Publikumsbeschimpfung' in Szene gesetzt von seinem Freund und Weggefährten Claus Peymann, schuf die Basis für sein Image als Enfant Terrible der Literatur-und Theaterszene. Seine oft radikalen Positionen haben immer wieder erbitterte Debatten ausgelöst, so hat er zum Beispiel in den 90er Jahren die Serben während des Krieges in Bosnien verteidigt. Peter Handke lebt seit den 90er Jahren in Paris und wurde mit zahlreichen internationalen Preisen geehrt. Am 20. Märe 2014 erhielt er in Oslo den Internationalen Ibsen-Preis.

ARTE Journal hat mit dem frischgebackenen Ibsen-Preisträger in Oslo ein Exklusiv-Interview führen können. Alles andere als alterweise, antwortet Peter Handke durchdacht und unversöhnlich auf die Fragen von Vibeke Knoob Rachline:

 

Der Internationale Ibsen-Preis ...

… wurde 2007 von der norwegischen Regierung gestiftet und wird seit 2008 an eine Persönlichkeit, eine Organisation oder eine Institution aus dem künstlerischen oder kulturellen Bereich vergeben, die Bedeutendes im Geist von Henrik Ibsen geleistet haben. Der Internationale  Ibsen- Preis ist mit 280. 000 Euro dotiert, die bisherigen Preisträger waren Peter Brook (2008), Ariane Mnouchkine(2009) Jon Fosse (2010) und Heiner Goebbels (2012).

 

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Annette Gerlach

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016