Herausforderung Auslandsadoption

Länder: Monde

Tags: Auslandsadoption, Haager Abkommen

Die Auslandsadoption ist zur Herausforderung geworden: Die Länder aus denen die Kinder kommen, verschärfen die Bedingungen für Paare, die ein Kind adoptieren wollen. Den es geht auch um ihr Ansehen auf der Bühne der internationalen Politik.

 

Häufig verschwimmen die Grenzen zwischen humanitärem Engagement und illegalem Kinderhandel. Darum dürfen Auslandsadoptionen nur von anerkannten Organisationen vermittelt werden. Der Dokumentarfilm blickt in verschiedenen Ländern hinter die Kulissen dieser Organisationen, die Kinder aus dem Ausland vermitteln.

Sehen Sie den Dokumentarfilm hier erneut in voller Länge:

 

 

Zwei Filmausschnitte

Die Auslandsadoption ist heute eine Imagefrage: Südkorea beispielsweise hat seine Bedingungen in Bezug auf Auslandsadoptionen in den 80er Jahren verschärft. Der wirtschaftliche Aufschwung im Land sorgte dafür, dass sich auch in der Bevölkerung viele die Frage stellten, warum Südkorea zwar Geld zur Ausrichtung der Olympischen Spiele ausgeben könne, aber nicht für die Kinder des Landes zu sorgen vermöge. 

 

ADOPTION, LE CHOIX DES NATIONS

Auch in Burkina Faso verlangen die Behörden nun Nachweise von den Adoptionsagenturen, bevor sie Kinder zur Adoption freigeben. Die Überprüfung verschiedener Voraussetzungen durch die Behörden geschieht vor allem im Interesse der Kinder. Mit dem Haager Abkommen sollte vor allem Kinderhandel ein Riegel vorgeschoben werden. 

Dieser Filmausschnitt zeigt ein Gespräch zwischen der Französischen Adoptionsbehörde und den Zuständigen des Ministeriums für Soziales und Nationale Solidarität in der Hauptstadt Ouagadougou. 

 

ADOPTION, LE CHOIX DES NATIONS

 

"Auslandsadoption: Kinderglück mit Grenzen" 
Ein Dokumentarfilm von Anne Georget (Frankreich, 2015, 1h26mn)
Koproduktion: ARTE France, Quark Productions

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016