Glasgow, Kultur als Image-Booster

Länder: Großbritannien

Tags: Glasgow, Clyde Waterfront, Glasgow Games 2014, Kultur und Entwicklung

Diese Woche geht es nach Glasgow, wo auf Industriebrachen kulturelle Einrichtungen entstehen. Als die Stadt in den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts kurz vor der Pleite stand, erschienen großangelegte kulturpolitische Aktionen als solider Rettungsanker. Doch während die Museen unzweifelhaft zur Ausstrahlung der Stadt beitragen, scheint der Wirtschaftsaufschwung an der noch immer armen Bevölkerung vorbeizugehen, und die Bewohner empfinden Glasgow als „Touristenstadt“.

Als Ergänzung zur Fernsehsendung bietet Vox Pop jede Woche im Internet eine Vertiefung der behandelten Themen sowie Hintergrundinformationen an. Hier finden Sie weiterführende Artikel und Dokumente, auf die sich unsere Journalisten bei ihren Recherchen gestützt haben.

 

 

 

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Von der Industriebrache zum Kulturgelände – ein lukratives Geschäft

Die Stadt Glasgow vermarktet die Clyde Waterfront wie ein Handelsgut. Website, Newsletter, Twitter-Account … Die Stadt lässt nichts unversucht, um Unternehmer zu Investitionen auf dem ehemaligen Industriegelände zu bewegen. Die Website soll auch die Bedenken der Anwohner zerstreuen: Immer wieder werden die neu geschaffenen Arbeitsplätze erwähnt, um sie zu überzeugen – falls denn noch Zweifel bestünden –, dass auch sie letztendlich von diesem Wandel profitieren werden.

 

 


Commonwealth Games 2014: Fluch oder Segen?

Im Juli 2014 ist Glasgow Gastgeber der Commonwealth Games. Wie alle großen Sportereignisse ist auch dieses nicht unumstritten. Der Blog Glasgow Games Monitor 2014 soll die Bürger über getätigte Ausgaben und neueste Entwicklungen im Glasgower East End aufklären, wo sich die Clyde Waterfront befindet und die Spiele stattfinden werden. Außerdem sammelt der Glasgow Games Monitor 2014 Artikel und wissenschaftliche Studien zur Umgestaltung der Clyde Waterfront.  

 

Montag, 24. März

03:25

Vox Pop

Die Wirtschaft lahmt, es lebe die Kultur!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016