Ghana: Gier nach Gold

ARTE Reportage - Samstag, 22. Oktober 2016 - 17:05

Länder: Ghana

Tags: Goldminen, chinesischen Unternehmen

Ghana ist eines des letzten sagenhaften Gold-Länder in der Welt: 30 000 Chinesen   schürfen dort nach dem Edelmetall, halb legal, halb illegal…

Ghana : L'or de la discorde
Ghana: Gier nach Gold Bitter arm sind die Menschen in den Dörfern Ghanas – sie wollen endlich mit verdienen am Gold der Chinesen…   Ghana: Gier nach Gold

 

Das Land im Westen des afrikanischen Kontinents mit seinen 27 Millionen Einwohnern ist eines der ärmsten Länder der Erde. Im Schnitt verdienen die Menschen hier 100 Euro im Monat – und das angesichts reicher Rohstoffvorkommen im Land, vor allem Gold. Vor gut zehn Jahren kamen die ersten Bergarbeiter aus der chinesischen Region Shanglin nach Ghana, um die Goldminen auszubeuten. Mangels Erfahrung und technischen Know-hows ließ die Regierung sie zunächst gewähren, doch im Laufe der Jahre regte sich Widerstand gegen die „Ausbeuter“ aus China. Seitdem schwankt die Regierung zwischen Ermutigung und Repression. Unsere Reporter fuhren tief in den Dschungel Ghanas, in ein wildes und gefährliches Eldorado, in dem sich Goldsucher, Einheimische, Regierungsvertreter und Banditen gegenseitig belauern.      
 

Von Ludovic Fossard, Kpénahi Traoré, Mingmin Wu und Yann Varenne – ARTE GEIE / Découpages – Frankreich 2016

 

 

 

Zuletzt geändert am 21. Oktober 2016