G20 in Hamburg: Gipfel unter Spannung

9. Juli 2017

Es war kein einfacher Gipfel in Hamburg: bedroht von der angespannten politischen Lage, bedrängt von Donald Trumps Isolationskurs, begleitet von Sicherheitsmaßnahmen. Überschattet wurde er von vereinzelten Ausschreitungen, Bundespräsident Steinmeier sprach von "maßloser Zerstörungswut."

 

Gemeinsam sollten die Staats-und Regierungschef der größten Wirtschaftsnationen eine gemeinsame Politik ausklügeln. Traditionell geht es bei den G20-Treffen um Wirtschaft und Finanzen; in den letzten Jahren spielten aber auch Themen wie Migration oder Gesundheitspolitik eine Rolle. Dieses Jahr kam es zwar zu einer Abschlusserklärung. Zu wichtigen Inhalten wie dem Klimaschutz gab es allerdings keine Einigung. 

 

Während einige Krawallmacher für Schockbilder sorgten - brennende Autos und geplünderte Supermärkte - verlief ein Großteil der Demonstrationen friedlich. Zivilgesellschaftliche Gruppen forderten mehr soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Klimaschutz, unter anderem bei der Kundgebung "Grenzenlose Solidarität statt G20".

 

Alle Informationen zu den Vorbereitungen und den Inhalten des G20-Gipfels finden Sie in unserem Dossier.

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