Fremdenfeindlichkeit in Europa - Was tun?

Länder: Europäische Union

Tags: Europa, Fremndenfeindlichkeit, Rechtsextremismus, Schengen

Mit dem Andrang der Zuwanderer nach Europa und einer verstärkten Migration innerhalb der Schengengrenzen steigt auch die Angst vor einer Bedrohung. In Deutschland hat die Bewegung Pegida im Januar 25 000 Menschen auf die Straße getrieben, bei der Oberbürgermeister-Wahl in Dresden Anfang Juni erhielt sie beinahe zehn Prozent der Stimmen. In Frankreich konnte der Front National zuletzt bei Regionalwahlen ein Viertel der Wählerstimmen auf sich vereinen. Deren Voristzende Marine Le Pen wirbt offen mit dem Austritt aus der EU, sollte sie 2017 die Präsidentschaftswahl gewinnen.

Kann man von einem Rechtsruck in der europäischen Bevölkerung sprechen? Und wenn ja, wie erklärt sich dieser? THEMA hat mit dem Migrationsforscher und Autor Dieter Thränhardt, der franko-senegalesischen Schriftstellerin Fatou Diome und Aydan Özoguz, Bundesbeauftragter für Migration, Flüchtlinge und Integration gesprochen.

Klicken Sie sich durch die Videogalerie, um die Antworten unserer drei Gesprächspartner zu hören:

 
Wie erklären Sie sich den Erfolg von Bewegungen wie Pegida in Dresden oder des Front National in Frankreich?

 

 

Wie kann man der Fremdenfeindlichkeit entgegenwirken?

 

 

Sollten rechtspopulistische Parteien in Europa weiter Zulauf erhalten, halten Sie ein Ende des Schengen-Raums dann für realistisch?

 

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016