Franziska, schlägt Kapital aus Kultur

Länder: Belgien, Lettland, Portugal, Schweden

Tags: European Capital of Culture, Guimaraes, Francisca Abreu, Riga, Mons

Im Bürgerporträt der Woche erklärt die Portugiesin Francisca Abreu, frühere stellvertretende Bürgermeisterin für Kultur in Guimarães, wie sie mit Unterstützung sämtlicher Einwohner neuen Schwung in ihre Stadt brachte.

Diese Woche ging die Reise nach Portugal, für ein Treffen mit Francisca Abreu. Sie war 14 Jahre lang als Kulturbeauftragte der Stadtverwaltung von Guimarães tätig und setzte sich dafür ein, die Kulturszene der Stadt neu zu beleben. Und es ist ihr gelungen, ihre Mitbürger für ein gemeinsames Projekt zu begeistern: Guimarães wurde zur Kulturhauptstadt Europas 2012 gewählt.

 

 

 

 

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2014 kommt die Kunst aus dem Norden 

Dieses Jahr ging der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ an Riga in Lettland und das schwedische Umeå. In der lettischen Hauptstadt finden das ganze Jahr über langfristige Ausstellungen statt (zum Beispiel in der Nationalbibliothek zum Thema „Das Buch 1514-2014“), aber es werden auch punktuelle Veranstaltungen organisiert. Unter anderem stehen die Internationale Chorolympiade und die Verleihung des Europäischen Filmpreises auf dem Plan.  
In Umeå kommt eine weniger traditionsreiche Kunstform zu Ehren: In Schweden gilt Hardcore-Punk als nationales Kulturgut und wird entsprechend gewürdigt.

 


Nächstes Jahr in Belgien: digitale Technologien auf dem Vormarsch 

Die belgische Stadt Mons wird 2015 gemeinsam mit Pilsen in der Tschechischen Republik Kulturhauptstadt Europas sein. In Mons werden in diesem Zusammenhang große Vorhaben durchgeführt, die die Wirtschaft ankurbeln. Handel und Gastgewerbe bereiten sich auf ein Jahr im Zeichen der Kultur vor. Eine echte Innovation ist das Projekt „Mons Street Re-View”. Die Anwendung lehnt sich an „Google Street View“ an und ermöglicht interaktive Spaziergänge durch die Stadt, bequem vom Schreibtisch aus.   

 

 

Dienstag, 25. März

06:50

Vox Pop

Die Wirtschaft lahmt, es lebe die Kultur!