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Frankreich erschüttert, Kämpfe im Südsudan, eine Stadt wird zum Meer: Momentaufnahmen

Länder: Welt

Tags: Fotografie, Terror, Großbritannien

Aus dem Nationalfeiertag wird in Nizza der Nationaltrauertag. Der Anschlag am 14. Juli sowie die Gewalt im Südsudan überschatten eine Woche, die uns aber auch beeindruckende Bilder aus Großbritannien, Australien und der Mongolei beschert hat. Für Aufsehen sorgten vor allem viele nackte Menschen, Pokémons und ein Knicks vor der Queen. 

09.07

Kingston upon Hull, England

Tausende Freiwillige haben sich in der englischen Hafenstadt Hull für ein Kunstprojekt nackt ausgezogen und anmalen lassen. "Sea of Hull" nennt der amerikanische Künstler Spencer Tunick sein Werk. Seit 20 Jahren verblüfft der in New York lebende Künstler immer wieder mit Installationen und Inszenierungen in aller Welt.

Nach Angaben der Stadt haben über 3.200 Menschen mitgewirkt und damit das größte Kunstprojekt seiner Art in Großbritannien geschaffen. An mehreren Orten der Stadt wurden die in Meeresfarben bemalten Menschen fotografiert. Damit soll daran erinnert werden, dass an jenen Plätzen einst das Wasser war. Den Auftrag hatte die Ferens Art Gallery in der Stadt Hull gegeben. Dort werden die Bilder im nächsten Jahr ausgestellt. 2017 wird Hull Großbritanniens Kulturhauptstadt sein.

JON SUPER / AFP

Kunstaktion in Kingston upon Hull

 

10.07

Paris, Frankreich

Die Niederlage im EM-Finale steht Frankreichs Präsident Hollande ins Gesicht geschrieben. "So ist Fußball", scheint sein portugiesischer Amtskollege Marcelo Rebelo de Sousa zu sagen.

In der Verlängerung hatte Portugals Éder mit seinem goldenen Treffer zum 1:0 seinem Land den ersten großen Titel beschert.

FRANCISCO LEONG / AFP

EM-Finale: Frankreichs Niederlage

12.07

Juba, Südsudan

UN-Friedenssoldaten helfen einer Südsudanesin beim Umzug in eine UN-Unterkunft. Am vergangenen Wochenende sollten in Südsudans Hauptstadt Juba Feierlichkeiten zur fünfjährigen Unabhängigkeit des Landes stattfinden. 

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Stattdessen kam es zu Kämpfen zwischen Regierungstruppen und Ex-Rebellen. Dabei sollen nach Regierungsangaben über 270 Menschen getötet worden sein. Nachdem Präsident Kiir am Montag eine Waffenruhe angeordnet hatte, ließen die Kämpfe vorübergehend nach.XINHUA

 

UN-Hilfe im Südsudan

13.07

Ulan Bator, Mongolei

Ein kleiner Junge im traditionellen Ringer-Dress nahe der mongolische Hauptstadt Ulan Bator. Vom 11. bis zum 13. Juli werden beim "Naadam" Sommerfest drei Tage lang Wettkämpfe in mongolischen Sportarten ausgetragen: Ringen, Bogenschießen und Pferderennen. Lange blieb die Teilnahme den Männern vorbehalten. Doch seit einigen Jahren dürfen zumindest beim Bogenschießen und Pferderennen auch Frauen teilnehmen.

WANG ZHAO / AFP

Kleiner Junge beim mongolischen Naadam-Fest

 

13.07

London, Großbritannien

Die neue Chefin der britischen Konservativen Theresa May macht einen Knicks vor Queen Elizabeth II. Im Buckingham Palace wurde May durch die Königin als Premierministerin vereidigt.

Wer ist Theresa May?

Ein ausführliches Porträt der neuen britischen Premierministerin.

Die vormalige Innenministerin der Tories wurde mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragt, nachdem ihr Vorgänger David Cameron nach dem Ja zum Brexit aus dem Amt geschieden war. May ist nach Margaret Thatcher erst die zweite Frau, die es an die Spitze der britischen Regierung geschafft hat.

DOMINIC LIPINSKI / POOL / AFP

May von der Queen vereidigt

14.07

Sydney, Australien

Dutzende Menschen spielen vor der Staatsoper in Sydney das neue Spiel Pokémon Go. In Australien wurde unter der Woche die App gestartet, die es den Spielern ermöglicht, in den Realwelt auf Pokémon-Suche zu gehen. Das Spiel ist weltweit so erfolgreich, dass die Aktie des Entwicklers Nintendo binnen einer Woche um 50 Prozentpunkte stieg.

WILLIAM WEST / AFP

Pokémon Go vor der Staatsoper in Sydney

15.07

Nizza, Frankreich

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Unser Dossier zum hinterhältigen Anschlag von Nizza.

In Nizza blicken Menschen in Richtung jenes Lastwagens, mit dem ein Attentäter am Vortag durch eine Menschenmenge fuhr und mindestens 84 Menschen tötete. Sie hatten sich auf der Promenade des Anglais versammelt, um das Feuerwek anlässlich des Nationalfeiertags anzuschauen. Der Täter wurde von der Polizei erschossen. 

ANNE-CHRISTINE POUJOULAT / AFP

Nach dem Anschlag in Nizza