Flucht übers Mittelmeer

31 Mai 2016

I m Jahr 2015 sind über eine Million Menschen auf Booten über das Mittelmeer nach Europa gereist (Angaben der UNO, Mai 2016). Die Route ist lebensgefährlich: Bei der Überfahrt sind im gleichen Zeitraum 3771 Menschen gestorben oder verschwunden, so eine Schätzung des UN-Flüchtlingshilfswerks. Die Flüchtlinge, die an der italienischen Küste ankommen, fliehen vorwiegend aus Ländern der Subsahara: Eritrea, Somalia, Nigeria, aber auch aus Gambia, dem Sudan und dem Senegal. Flüchtlinge, die auf griechischem Land ankommen, fliehen mit goßer Mehrheit aus den Kriegsgebieten in Syrien, dem Irak und Afghanistan.

SOS im Mittelmeer: Fünf Tage an Bord der MV Aquarius

Unsere Reporterin war an Bord der Aquarius, einem Schiff, das in Seenot geratene Flüchtlinge vor dem Ertrinken im Mittelmeer rettet. 

Aufnahmezentren Sardinien

Italien: Hohe Nachfrage für außerordentliche Aufnahmezentren

Seit dem 1. Januar sind 77.708 Migranten in Italien angekommen. Die Zweitaufnahmezentren sind voll. Eine Reportage aus Sardinien.

Politik

Flüchtlingsströme Des réfugiés, le 24 mai.

Trendwende im Mittelmeer

Nach der Schließung der Balkanroute hat die Zahl der ankommenden Bootsflüchtlinge auf griechischem Boden rapide abgenommen. Das Gegenteil trifft für Italien zu.

Internationales

Toten

Italien: Im Namen der Toten

Im Jahr 2015 sind tausende Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Italien will den meist namenlosen Toten ihre Identität wiedergeben. Eine sehr schwere Mission.
migrants méditerranée

Die schwarze Serie hält an

In der Ägäis sind wieder drei Boote mit Migranten gekentert. Seit Januar 2015 sind bereits 4.000 Migranten auf der Überfahrt nach Europa ertrunken.  

Internationales

Solidarität für Griechenland?

Am Tag vor dem EU-Gipfel in Brüssel teilt die Frage nach einem fairen Verteilschlüssel für Flüchtlinge Europa in zwei Lager.

ARTE Reportage - in voller Länge sehen
Rettet ihre Seelen

Sie wollen gemeinsam helfen, damit nicht noch mehr Menschen auf dem Weg nach Europa ertrinken müssen…

migrants italie

Hotspots in Vorbereitung

Die Idee der sogenannten Hotspots ist es, die Rechte eines Flüchtlings frühzeitig zu klären, bevor dieser nach Nordeuropa aufbricht.

Internationales, Italien

ARTE Reportage - in voller Länge sehen
Im Laderaum versteckt mit Flüchtlingen

Der Reporter Daniel Grandclément  fuhr mit in einem Frachtschiff voller Flüchtlinge aus dem Irak und aus Syrien über das Mittelmeer in Richtung Europäischer Union: eine lebensgefährliche Reise...

ARTE Reportage
Kos: Das neue Tor nach Europa

Von Seebad Bodrum an der Ägäis rudern vor allem Flüchtlinge aus Syrien mit einem Schlauchboot ein paar Kilometer weit auf die griechische Insel Kos…  

ARTE Reportage Sicile : le port de l'espoir

Sizilien: Hafen der Hoffnung

In Pozzallo an der Küste Siziliens betreten die Flüchtlinge nach der lebensgefährlichen Fahrt übers Mittelmeer zum ersten Mal den Boden der EU. Hier werden sie von Helfern versorgt…

Europa

Reportage
Europa: Inschallah - so Gott will…

Von der der türkischen Hafenstadt Mersin schleusen die Menschenschmuggler Frachter mit hunderten Flüchtlingen an Bord auf die gefährliche Fahrt übers Mittelmeer in Richtung EU… 

Flüchtlingsströme im Mittelmeerraum: Die EU unter Zugzwang

Die EU-Außen- und Innenminister haben einen Zehn-Punkte-Plan beschlossen, der Grundlage eines EU-Sondergipfels zur Flüchtlingsfrage am Donnerstag sein wird.

 

Menschenhandel

Das Geschäft mit den Menschen

Über die Geschäftspraktiken der Schlepper oder Menschenhändler, die den Flüchtlingen die gefährliche Überfahrt nach Europa ermöglichen, ist nur wenig bekannt. Ein italienischer Journalist und ein Kriminologe haben sich diesem Thema nun gewidmet.

Gesellschaft

Mittelmeer Flüchtlinge

Gescheiterte Flüchtlingspolitik

Täglich versuchen Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Die Überfahrt ist riskant, viele sterben, einige werden von der italienischen Marine gerettet. Die EU hat auf das Problem noch immer keine Antwort. 

Europa

triton_small.jpg

"Triton ist eine Operation zur Überwachung der Grenzen, nichts weiter."

Ab November soll die Frontex-Operation "Triton" Italien bei der Überwachung seiner Küstengewässer helfen. Gipsy Beley, Beauftragte für europäische Angelegenheiten der ONG Cimade, dazu im Interview.

Europa

Chronik
Von Sfax nach Straßburg: Die Odyssee eines tunesischen Haraga

Ein Haraga – wörtlich „der, der etwas verheizt“ – ist jemand, der Gesetze übertritt. Haraga heißen auch jene, die illegal über das Meer nach Europa wollen. Von Sfax über Lampedusa nach Straßburg: die Geschichte eines Migranten, der Ihr Nachbar sein könnte.