Europortraits –Februar: Weit weg von Brüssel

Länder: Kroatien, Rumänien

Tags: Wirtschaft

Was ist das: Europa? - Wer sind sie: Diese Europäer? An diesen Fragen haben sich schon ganz andere Experten als wir die Köpfe zerbrochen und deshalb lassen wir es lieber, abschließende Antworten darauf zu finden. Stattdessen haben wir uns bei ARTE Reportage dazu entschlossen, "unser" Europa vor den Wahlen im Frühling auf unsere ganz eigene Art und Weise zu skizzieren: In Porträts von 28 Europäern, Frauen und Männer aus den 28 Nationen der Europäischen Union.

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Samstag, 22. Februar

17:05

ARTE Reportage

Kambodscha: Aufstand der Textilarbeiter
Japan: Die Schande von Kama

MIHAIL ROTENBER

Von Julien Félix und Nedjma Berder - ARTE GEIE / What’s Up Productions – Frankreich 2014


Der Rumäne Mihail Rotenberg ist 62 Jahre alt, er lebt nach vielen Jahren des Exils seinen Traum in der alten Heimat: Er baut Wein an auf seinem eigenen Gut – und will auf diese Weise das europäische Erbe Rumäniens wieder beleben.
1979 hielt der Ingenieur Mihail Rotenberg die Enge des Regimes unter Ceausescu nicht mehr aus und zog nach Israel, um dort sehr erfolgreich in der Telekommunikation zu arbeiten. Als das Regime in seiner alten Heimat zu seiner großen Überraschung fiel, da hielt es ihn aber nicht mehr in Israel: Er kam zurück und baut heute auf gut 20 Hektar Wein an, in Dealu Mare, 90 km nördlich von Bukarest – auf den Spuren der Weinbauern in einem Europa lange vor dieser Zeit. 

 

 

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BARBARA BUSIC RIBARIC

Von Julien Félix und Nedjma Berder - ARTE GEIE / What’s Up Productions – Frankreich 2014

 

Die Kroatin Barbara Busic Ribaric ist 48 Jahre alt und arbeitet als Lehrerin auf der Insel Susak – dort schrumpft die Bevölkerung schon seit den 60er Jahren
25 Jahre schon unterrichtet Barbara auf der Insel. Ihre Klassen sind im Laufe der Jahre immer kleiner geworden. Denn die jungen Leute ziehen weg aufs Festland, um dort eine bessere Anstellung als auf der Insel zu finden. Die Lehrerin ist zwar keine Einheimische, aber sie will bleiben, denn sie hat sich gut eingelebt und sie fühlt sich von den Eltern und ihren Schülern gebraucht. Außerdem hofft sie, dass der Beitritt Kroatiens in die EU Investoren auf die Insel Susak in der Adria locken könnte. .