EU: Der Zug der Hoffnung

Länder: Serbien

Tags: Serbien, Kroatien, Flüchtlinge

Trotz des Winters fliehen immer mehr Menschen über Griechenland und Serbien in die EU – sie brauchen Hilfe, nötiger denn je… 

 

Réfugiés : L'hiver de tous les dangers

Interview

Täglich passieren zwischen 4000 und 7000 Menschen auf der Flucht vor Krieg und Verfolgung die Grenze zwischen Serbien und Kroatien – viel mehr noch als im Sommer. Im serbischen Grenzbahnhof Sid hoffen sie auf einen Platz im „Zug der Hoffnung“ in das EU-Land Kroatien. Hinter ihnen liegen tausende Kilometer über Wasser und Land, mit Hilfe von Schleppern, im Boot, per Anhalter oder zu Fuß. Ihre große Angst ist jetzt, genau an der Grenze zur EU, dass diese Grenze geschlossen wird, hier schon oder erst in Slowenien, Österreich oder Deutschland. Bis jetzt aber werden sie noch durch gewunken - Transit von einem Land ins nächste.

Hilfsorganisationen wie die Caritas, Ärzte ohne Grenzen, das Rote Kreuz oder World Vision bemühen sich sehr, den Menschen beizustehen, mit Nahrung, medizinischer Hilfe, Kleidung und irgendeiner Art von Unterkunft im Warmen. Denn schon den Transit der fliehenden Frauen, Männer und Kinder über ihr Staatsgebiet können strukturschwache Länder wie Serbien kaum alleine bewältigen. Sollten aber die Grenzen in die EU geschlossen werden, dann säßen schon innerhalb weniger Tage zehntausende fest und dann fürchten die  Hilfsorganisationen eine humanitäre Katastrophe. Unsere Reporter waren eine Woche lang in Sid, an der Grenze zwischen Serbien und dem EU-Land Kroatien.  

Von Michael Unger, Eric Bergeron, Florence Touly und Fred Grimm – ARTE GEIE – Frankreich 2015

 

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Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016