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Ein Lichtstrahl im Dschungel von Calais

Länder: Frankreich

Tags: Calais, Flüchtlingskrise, Véronique Barondeau, Musik, FN

 

Mit Musik wollten drei Berliner den Alltag der Flüchtlinge im Lager von Calais verschönern. Denn die Menschen die dort stranden, besitzen oft nicht mehr als die Plastikplane oder das Zelt, das sie vor Kälte und Regen schützen soll. Und um ihnen etwas Hoffnung und menschliche Wärme zu schenken, sind die drei Männer dorthin gereist, begleitet von unserer Reporterin Véronique Barondeau. 

Musiciens à Calais

 

Hammed Khamis, Nicolas Flessa und Andreas Kern haben von Berlin 1.000 Kilometer zurückgelegt, um jene Flüchtlinge zu treffen, die im "Dschungel" von Calais ausharren - das ghettogleiche Flüchtlingscamp in Frankreich, nur wenige Kilometer vom Eingang zum Eurotunnel entfernt. Das Ziel der drei Berliner: den Flüchtlingen mit Musik den Alltag verschönern. 

Hammed Khamis ist Sozialarbeiter und Blogger und hörte erstmals vom Dschungel, während er freiwillig als Übersetzer in Berlin arbeitete. Er war bereits zweimal in Calais, doch bei seiner letzten Reise war er nicht allein, sondern wurde von Nicolas Flessa begleitet. Flessa ist Chefredakteur des Onlinemagazins seinsart, für das er den Trip dokumentiert. Den beiden ist es gelungen, auch den Pianisten Andreas Kern zum Mitkommen zu überzeugen, denn sie sind nur mit einem einzigen Ziel dorthin gefahren: Musik machen mitten im Dschungel.

 

Wie die Aktion der drei Berliner im Flüchtlingslager von Calais angekommen ist, sehen Sie im folgenden Video: 

Moments d’échanges dans la jungle de Calais

 

Im folgenden Videos sehen Sie, wie es Andreas Kern zum ersten Mal am Klavier in Calais ergangen ist.

Andreas découvre son piano

 

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016