Ein Leben auf Rügen: Vor und nach der Wende

Länder: Deutschland

Tags: 1989, DDR

Rügen ist ein großer Touristenmagnet Deutschlands und war auch zu DDR- Zeiten ein beliebtes Reiseziel. Plätze in den Hotels des "Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes" und auf den Zeltplätzen waren heiss begehrt. Nach der Wende standen in Deutschland tausende planwirtschaftliche Betriebe zum Verkauf. Für die Inseleinwohner war es daraufhin besonders schwierig, eine neue Arbeit zu finden. In dieser Aufbruchzeit gründete Sylvia Rahm-Präger ihr eigenes Unternehmen auf der Insel. Catherine-Marie Degrace sprach mit ihr darüber, wie sie die Wendezeit erlebt hat.

Allemagne : 25 ans après l’île de Rügen

 

Sylva Rahm-Präger wurde 1961 in der DDR geboren. Sie ist auf der Insel Rügen aufgewachsen, wo sie ihre Kindheit und Jugend in dem Kurort Binz verbrachte. Für ihre Ausbildung und ihr späteres Studium der Agrarwissenschaften tauschte sie die Insel gegen Ost-Berlin. Sie arbeitete später in der Genforschung. Als die Mauer fiel, war sie 28 Jahre alt und bereits Mutter einer kleinen Tochter namens Caroline. Anfang der 90er beschliesst sie, nach Rügen zurückzukehren wo sie ihre Molkerei "Rügener Inselfrische" gründet. In ihrer Firma stellt sie vor allem arbeitslose Frauen ein und gibt somit dem Dorf Poseritz mit seinen knapp 1000 Einwohnern eine neue Perspektive. Catherine-Marie Degrace hat sie für ARTE Journal getroffen.

 

Sehen Sie die letzten 25 Jahre seit dem Mauerfall positiv? Gibt es Werte aus der DDR die Ihnen fehlen? 

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Ist die deutsche Wiedervereinigung in Ihren Augen abgeschlossen? 

 

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Wie haben Sie den 9. November 1989 erlebt? 

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