Ecuador: Lachen macht produktiv

Länder: Ecuador

Tags: Rafael Correa, Zirkus

« Sonrie Ecuador: Lächle Ecuador » - Unter diesem Motto startete die Regierung unter dem Präsidenten Rafael Correa 2007 ein Programm, die Menschen im Land fröhlicher zu stimmen, solidarischer und produktiver – dazu gehört auch seit 2009 ein Zirkus für die Kinder aus den Armen-Vierteln. Vorbild ist der «Cirque du Soleil de Montréal». Vizepräsident Lenin Moreno hatte bei einem Besuch in Kanada gesehen, wie man mit diesem Konzept eines Sozialen Zirkus Kindern helfen kann, ihren Lebensweg zu finden.

Die Regierung in Ecuador ist so überzeugt von diesem Konzept, dass sie sich, anders als die Kanadier, sogar dazu entschlossen hat, die Projekte des Sozialen Zirkus im ganzen Land voll zu finanzieren. Die Kinder aus den armen Vierteln und den abgelegenen Dörfern lernen hier eine neue Welt kennen – anstatt den ganzen Tag alleine zu sein oder auf dem Feld zu schuften lernen sie hier unter der Anleitung von geschulten Leuten, Erwachsenen und Jugendlichen, ein neues Selbstvertrauen kennen, Werte und dass es sich lohnt, sich für ein Ziel wirklich anzustrengen. In zwei Jahren waren mehr als 20 000 Jugendliche in diesen Manegen. 

Im Frühjahr 2013 bauten sie im Süden des Landes, in Cuenca, ein nagelneues riesiges festes Zirkuszelt, das erste von vielen anderen, die im ganzen Land noch folgen sollen. Hier bilden sie die Trainer aus und hier wollen sie bald die besten Artisten aus dem ganzen Land auftreten lassen. Die ARTE-Reporter zeigen uns, wie das funktioniert, Kinder und Erwachsene mit Hilfe des Sozialen Zirkus in Ecuador zu fördern. 

Von Nathalie Georges, Eric Bergeron, Diane Cambon und Pascal Bach – ARTE GEIE – Frankreich 2013

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016