Doping in Zahlen

Länder: Frankreich

Tags: Doping, radsport

 

22 Millionen Euro beträgt das Jahresbudget der Welt-Anti-Doping-Agentur. Dies entspricht:

 

  • 23% der Transfersumme von Cristiano Ronaldo im Jahr 2009 (94 Millionen Euro).

  • 0,073% des Jahresumsatzes der weltweiten Dopingindustrie im Profi- und Amateurbereich (30 Milliarden Euro).

  • 0,003% des Jahresumsatzes der weltweiten Sportindustrie (700 Milliarden Euro).

 

6 000 Euro kostet ein einjähriger Trainingsplan inklusive verschiedener grundlegender Dopingmittel (Ozon, Insulin, Kreatin, Aminosäuren) für Sportler auf Nationalniveau.

 

30 000 Euro kostet die einjährige ärztliche Betreuung eines internationalen Hochleistungssportlers inklusive Testosteron, Wachstumshormone und EPO. 

 

100 000 Euro kostet ein ausgefeilter einjähriger Dopingplan inklusive diskreter leistungsfördernder Mittel mit wenigen Nebenwirkungen sowie dopingvertuschender Substanzen. Diese Programme sind Starsportlern wie Lance Armstrong und Marion Jones vorbehalten.

 

6 Millionen Euro beträgt das geschätzte Jahresgehalt von Dr. Fuentes für die Erstellung der jährlichen Dopingpläne verschiedener Spitzensportler (Jan Ullrich, Ivan Basso ...).

 

73 000 Euro beträgt der Unterschied zwischen dem Jahresgehalt von Richard Virenque (Kapitän des gedopten Festina-Teams) im Jahr 1998 (75 000 € / Monat) und  dem seines nicht-gedopten Kollegen Christophe Bassons (2 000 € / Monat).

 

Russland, China und Indien liefern 40% der weltweit produzierten Dopingmittel.

 

70 Tonnen Testosteron und 700 Tonnen an anabolisierenden Steroiden werden jährlich weltweit konsumiert.

 

Zwischen 7 und 8 Millionen Profi- und Amateursportler greifen jährlich weltweit zu Dopingmitteln. 

 

Zwischen 0 und 2 % der weltweiten Dopingtests sind offiziell positiv.

 

Sportler aus 109 verschiedenen Ländern brachen 2014 die internationalen Dopingrichtlinien.  

 

9 der 10 Männer, die 100 Meter in unter 9,80 Sekunden gelaufen sind, werden seitdem des Dopings verdächtigt. Der einzige „Saubermann“ ist Usain Bolt.

 

158 Sportler wurden seit des Meldonium-Verbots vom 1. Januar 2016 positiv auf den Stoff getestet. Zu ihnen gehört die Tennisspielerin Maria Sharapova.

Zuletzt geändert am 2. Juni 2016