Die Zauberlehrlinge der Entradikalisierung

Länder: Belgien

Tags: Entradikalisierung, Belgien, Terroranschläge, Dschihad

Diese Woche, ein Jahr nach den Terroranschlägen vom 13. November in Paris, befasst sich "Vox Pop" mit der Polemik rund um die "Entradikalisierung". 

 

 

Ist es möglich, gewaltbereite Fanatiker - konkret Dschihad-Kämpfer - wieder in unsere Gesellschaften einzugliedern? Lassen sich ihre Gehirne umprogrammieren? Dazu müsste man zuallererst wissen, warum sich diese Menschen für Hass und Gewalt entschieden haben. Ist es ein religiöses Phänomen, das verlorene Seelen vereinnahmt? Oder ist es eine politische Entscheidung mit dem Ziel einer neuen Welt? Die westlichen Gesellschaften, aber auch Saudi-Arabien, unternehmen unterschiedlichste Versuche, Dschihad-Kämpfer auf einen anderen Weg zu bringen. Sie reichen von schierer Repression bis hin zu Therapien mit Spezialisten der kognitiven Psychologie.

„Vox Pop“ ermittelte in Belgien über eine breit diskutierte Methode: den Einsatz reuiger Ex-Dschihadisten. Keiner scheint besser geeignet, über den Ausstieg zu sprechen. Aber sind die ehemaligen Kämpfer tatsächlich „entradikalisiert“? Werden sie nicht als Verräter wahrgenommen, und sollten sich Staaten, rein moralisch gesehen, tatsächlich auf Ex-Radikale stützen?

Interview der Woche: Asiem El Difraoui, Politologe und Experte für Dschihad-Propaganda.

Wie immer berichten „Vox Pop“-Korrespondenten aus ihren Ländern über das Thema der Woche. Diesmal wird gezeigt, welche Methoden Dänemark und das Vereinigte Königreich zur Entradikalisierung ihrer Bürger anwenden.

Außerdem: Wie jede Woche berichtet in Vox Report ein „Vox Pop“-Korrespondent aus seinem Land über ein in Europa debattiertes Thema. Diese Woche geht es um Frauen in Deutschland, die es bereuen, Mutter geworden zu sein.

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