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Die Brüder Lumière und die Erfindung des Kinos

Länder: Frankreich

Tags: Kino, Brüder Lumières

Vor gerade einmal 120 Jahren haben die Brüder Lumière das Kino erfunden. Eine Ausstellung, die vom Institut Lumière kuratiert wird und noch bis zum 14. Juni im Grand Palais in Paris zu besichtigen ist, feiert dieses Ereignis. Auch das ARTE Journal widmet sich diesem Thema in einer Sendereihe.

Die beiden Brüder Louis und Auguste Lumière haben sich schon sehr früh für die neuen Technologien ihrer Zeit interessiert. Sie wurden dabei von ihrem Vater unterstützt, dessen Genie jedoch im Allgemeinen eher verkannt wurde. Unter Anleitung des Vaters Antoine haben Louis und Auguste das Familienvermögen gesichert, indem sie zuerst die Momentaufnahme erfunden haben und dann im Jahr 1895 das Bewegtbild. Diese technische Revolution erwies sich als ein überwältigender Erfolg. Sie wurde sehr bald zu einem Riesenereignis. Doch die Brüder Lumière sind nicht nur die Entdecker der Technik, sie kreierten auch das Vokabular und die Philosophie des Kinos. Sie erfanden damit die 7. Kunst. Nach ihrem großen Erfolg wendeten sie sich anderen Erfindungen zu und haben das Kino ohne seine Gründerväter wachsen lassen.  

 

 

Am 28. Dezember 1895 findet in einem indischen Salon in Paris die erste öffentliche und gebührenpflichtige Kinovorstellung statt. 10 Filme mit einer Länge von jeweils etwa 50 Sekunden werden 33 Zuschauern präsentiert, die zum ersten Mal einem solchen Ereignis beiwohnen. 10 Filme, die wir Ihnen vorstellen.

 

1 – Arbeiter verlassen die Lumière-Werke

2 – Der Kunstflug

3 – Goldfische fangen

4 – Der erste Kongress der Fotografie in Lyon

5 – Die Schmiede

6 – Der bewässerte Gartensprenger

7 – Die Mahlzeit eines Babys

8 – Der Sprung über eine Decke

9 – Die Place de Cordeliers in Lyon

10 – Das Meer

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016