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Deutscher Buchpreis geht an Robert Menasse

Länder: Deutschland

Tags: Deutscher Buchpreis, Literatur

Es ist die wichtigste Auszeichnung der Branche und ein Garant für hohe Auflagen. Robert Menasse erhält den Deutschen Buchpreis 2017 für seinen Roman "Die Hauptstadt". Für den EU-Epos, der bei Suhrkamp erschienen ist, hat der österreichische Autor vier Jahre lang in Brüssel recherchiert. Das Resultat ist ein Buch über die EU-Bürokratie, gleichzeitig aber auch ein Plädoyer für ein Europa jenseits nationaler Egoismen.

Deutscher Buchpreis: "Die Hauptstadt"
Deutscher Buchpreis: "Die Hauptstadt" Der Österreicher Robert Menasse erhält den Deutschen Buchpreis 2017 für seinen EU-Epos "Die Hauptstadt".  Deutscher Buchpreis:

Ulrike Sommer, Benedikt Völler, Ulrike Hoffmann
 

Robert Menasse über "Die Hauptstadt"

Die sechs Bücher der Shortlist

In diesem Jahr wählte die Jury aus 174 Romanen zunächst 20 für die Longlist aus. Sechs Autoren schafften es dann auf die Shortlist für die Auszeichnung zum besten deutschsprachigen Romans des Jahres: Neben Robert Menasse waren Gerhard Falkner ("Romeo oder Julia"), Franzobel ("Das Floß der Medusa"), Thomas Lehr ("Schlafende Sonne"), Marion Poschmann ("Die Kieferninseln") und Sasha Marianna Salzmann ("Außer sich") für die Auszeichnung nominiert.

Der Deutsche Buchpreis wird seit 2005 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben. Der Sieger wird jeweils am Vorabend der Frankfurter Buchmesse bekannt gegeben. Er erhält 25.000 Euro, die übrigen fünf Autoren bekommen jeweils 2.500 Euro. Im vergangenen Jahr hatte Bodo Kirchhoff mit seinem Roman "Widerfahrnis" den Preis gewonnen.

Zuletzt geändert am 9. Oktober 2017