Der unbedingte Wille zum Kind

Yourope - Samstag, 12. November 2016 - 14:00

Länder: Europäische Union

Tags: Baby, Abtreibungsverbot, Co-Parenting, Babyboom

Der Traum vom eigenen Kind - für manche Europäer wird er zu einem ernsten Problem. Wie erfüllen sich Paare, die keine Kinder bekommen können, ihren sehnlichsten Wunsch dennoch?

Oder wie machen das 35-jährige Single-Frauen oder -Männer? Wie homosexuelle Paare? Adoption, Samenbank, Eizellenspende, Leihmutterschaft im außereuropäischen Ausland – es gibt heutzutage viele Möglichkeiten, ein Baby zu bekommen.

 

Was aber, wenn man nicht nur einen Spender, sondern auch den richtigen Vater oder die richtige Mutter für das Kind sucht? Ein geeigneter Elternteil ist noch schwieriger zu finden als ein anonymer Samenspender. Darum ziehen immer mehr Singles ihre Kinder gemeinsam mit Freunden groß: Co-Parenting nennt sich dieses neue Modell.

 

Auch die Regierungen diverser Länder Europas wünschen sich ganz viele Babys, logisch. Denn ohne Nachwuchsbürger gehen die Sozial- und Rentensysteme auf dem Kontinent irgendwann in die Knie. Mit einem „Tag der Fruchtbarkeit“ wollte Italiens Gesundheitsministerin die Geburtenrate des Landes steigern. Diese Kampagne fand in der krisengebeutelten Bevölkerung allerdings wenig Anklang: Ein Shitstorm folgte. Doch es gibt auch erfolgreiche Regierungsinitiativen. In Dänemark berieselte der öffentlich-rechtliche Rundfunk, die Stadtverwaltung von Kopenhagen und ein Reiseveranstalter die dänische Bevölkerung mit dem Aufruf zu mehr Fortpflanzung. Und siehe da: Die Geburtenraten stiegen. Zum ersten Mal seit Jahren. Aber lag das wirklich an den Baby-Kampagnen?

 

Kinderwunsch in Europa: der Faktencheck

 

Yourope - Faktencheck
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Zuletzt geändert am 9. Oktober 2017