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Der Seeverkehr: Online-Quellen

Länder: Welt

Tags: Transport, Commerce, Mer, Réglementation

Hier finden Sie eine Auswahl von Websites zu den Hauptakteuren des weltweiten Seeverkehrs und Seehandels und zu den geltenden Vorschriften.

EUROPÄISCHE UND INTERNATIONALE ORGANISATIONEN 

 

DIE GEWERKSCHAFTEN

Die Europäische Transportarbeiter-Föderation

Gegründet wurde die Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) im Juni 1999. Sie umfasst über 230 Gewerkschaften aus 41 europäischen Ländern und vertritt die Interessen von über 3,5 Millionen Transportarbeitern.

Die Internationale Transportarbeiter-Föderation (ITF) umfasst nahezu 700 Gewerkschaften und vertritt über 4,5 Million Transportarbeiter in 150 Ländern.

 

DIE ARBEITGEBERVERBÄNDE 

International Chamber of Shipping (ICS)

Der internationale Hauptverband der Reeder vertritt deren Interessen in allen Bereichen: in der internationalen Meerespolitik, bei rechtlichen und technischen Aspekten, in Umweltbelangen, bei Sicherheits- und Schutzmaßnahmen, bei Management, Handelsgeschäften und der Entwicklung von Verhaltensrichtlinien…

Auf europäischer Ebene sind die Vertreter der Reeder in der European Community Shipowners’ Associations (ECSA) organisiert.

 

EIN WEITERER AKTEUR 

Das International Maritime Bureau

Es handelt sich hier um einen Zweig der Internationalen Handelskammer. Das Büro ist spezialisiert auf die Bekämpfung von Verbrechen gegen den Seehandel, besonders Piraterie und unlautere Handelspraktiken, sowie auf den Schutz von Schiffsbesatzungen. 

 

DAS INTERNATIONALE REGELWERK

 

Das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen

Die UN-Konferenz zum Seerecht trat erstmals im Dezember 1973 in New York zusammen. Ihre Arbeit fand am 10. Dezember 1982 mit der Unterzeichnung des Übereinkommens in Montego Bay (Jamaika) ihren Abschluss. Dieses Abkommen klärt eine Reihe von Begriffen und legt die allgemeinen Grundsätze für die Förderung von Meeresressourcen fest. Außerdem rief die Konferenz ein Internationales Seerechtstribunal ins Leben.

 

Das UN-Seefrachtübereinkommen („Die Regeln von Rotterdam“)

Dieses Übereinkommen legt im Rahmen des Seefrachtvertrages einheitliche Grundlagen für Rechte und Verpflichtungen von Befrachtern, Transporteuren und Empfängern fest. Die Regeln von Rotterdam wurden am 11. Dezember 2008 von der UN-Vollversammlung verabschiedet. Sie ersetzen die „Regeln von Hamburg“ vom 1978 und tragen einer Reihe technologischer und kommerzieller Neuerungen im Seeverkehr Rechnung, etwa der Entwicklung des Containerverkehrs, der Nachfrage nach Haus-zu-Haus-Transport kraft eines Einzelvertrages und der Entwicklung von elektronischen Transport-Dokumenten.

 

Die Konventionen der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation (IMO)

Gegründet wurde die IMO 1948 als Institution der Vereinten Nationen mit Sitz in London. Sie hat 170 Mitgliedsstaaten und drei assoziierte Mitglieder. Ihre Hauptziele sind die Förderung der Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten bei der Ausarbeitung von Vorschriften, die Verabschiedung von Sicherheitsnormen, die Vermeidung von Umweltverschmutzung und die Förderung der Abschaffung von diskriminierenden Maßnahmen.

 

Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA)

Gegründet wurde die Behörde im Dezember 1999 nach der Havarie der Erika. Ihre Arbeit nahm sie 2003 auf. Sie hat die Aufgabe, ein hohes, einheitliches und effizientes Niveau auf See sicher zu stellen und die Verschmutzung durch Schiffe in der Europäischen Union zu verhindern. Heute unterstützt sie die EU-Kommission und die Mitgliedsstaaten mit ihrem technischen und wissenschaftlichen Know-How in diesen Bereichen. Ebenso kontrollierte sie mittels Inspektionen die Anwendung der Gesetze in diesem Bereich und wertet die Effizienz geltender Maßnahmen aus.

 

 

 

 

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016