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Der Kampf gegen Zika

Länder: Italien

Tags: Zika, Virus, Sterilisierung

Die Weltbank schätzt die Kosten der Zika-Epidemie auf mindestens 3,5 Milliarden Dollar. Deswegen hat sich die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) nun etwas Neues im Kampf gegen das Virus ausgedacht.

In einigen Laboren, wie zum Beispiel in Wien und Italien werden die Männchen der ägyptischen Tigermücke sterilisiert, um so einen Rückgang der Population zu bewirken. Denn das Virus, das nur leichte Grippesymptome hervorruft, soll bei Schwangeren schwere Hirnschädigungen des Kindes im Mutterleib verursachen. Brasilien und Mexiko sind besonders von dem Zika-Virus betroffen. Die IAEA will nun mit der Sterilisierung der Insekten entgegenwirken. Die Mücken werden dafür im Labor herangezogen bis sie geschlechtsreif sind und anschließend durch Bestrahlung unfruchtbar gemacht. Die Männchen werden dann, in dem Gebiet ausgesetzt, wo die Plage bekämpft werden soll. Dort begatten sie die Weibchen in Konkurrenz zu den dort lebenden, fruchtbaren Männchen. Infolgedessen kommt es zu keiner Befruchtung der Weibchen und die Population geht zurück. ARTE hat ein Labor in Italien besucht und den Laboranten bei der Sterilisierung der Mücken über die Schulter geschaut.

 

Zika : stérilisation des moustiques
Mit Sterilisierung gegen das Zika-Virus Mit Sterilisierung gegen das Zika-Virus Mit Sterilisierung gegen das Zika-Virus

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016