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Der ERT geht wieder auf Sendung

Länder: Grèce

Tags: ERT, Tsipras, Fernsehen, Rundfunk

Der griechische Premierminister Alexis Tsipras hat sein Versprechen gehalten. Der staatliche Rundfunk ERT geht am 11. Juni wieder auf Sendung, genau zwei Jahre nach seiner umstrittenen Abschaltung. Auch wenn der Rundfunk immer noch unzähligen Problemen gegenüber steht. 

 

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Anlässlich der Wahlen in Griechenland hat ARTE im Januar 2015 nachgefragt, was aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk geworden ist. Hier geht es zu der Reportage.

Am 11. Juni 2013 kündigte die griechische Regierung ohne Vorwarnung die Schließung von ERT, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, an. Rund 2.500 Angestellte wurden entlassen, einige kamen bei dem neu geschaffenen staatlichen Sender NERIT unter. Jetzt ist dieses düstere Kapitel der griechischen Rundfunkgeschichte zu Ende, denn Premierminister Alexis Tsipras hat sein Versprechen gehalten, den ERT wiederzubeleben. Am 11. Juni 2015, einem symbolischen Datum, geht der staatliche Rundfunk wieder auf Sendung.

Dennoch bestehen auch heute noch unzählige Probleme. Können überhaupt alle ehemaligen ERT und Nerit-Mitarbeiter wieder eingestellt werden, die damals von heute auf morgen entlassen worden waren? Wie soll =eine Rundfunk-Gruppe mitten in der Wirtschaftskrise und mit einem minimalen Budget wieder auf Sendung gehen? Über ein eingelöstes Wahlversprechen und einen schwierigen Neuanfang berichtet Adéa Guillot aus Athen.

Grèce : la réouverture de l'ERT

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016