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Das Verbrechen des IS am jesidischen Volk

Länder: Deutschland

Tags: Irak, Jesiden, Islamischer Staat


Seit die Terrormiliz IS im Irak auf dem Vormarsch ist, verfolgt sie gezielt das jesidische Volk. Die Mitglieder der religiösen Minderheit werden systematisch ermordet. Die Frauen und Mädchen werden versklavt, vergewaltigt und zur Prostitution gezwungen.

Den IS-Kämpfern geht es um die komplette Vernichtung der jahrtausendealten Glaubensgemeinschaft. Eine halbe Million Jesiden ist derzeit auf der Flucht. Auch wenn es einer Einheit aus kurdischen Kämpfern und Jesiden mit vereinzelter Unterstützung und Waffenhilfe aus Deutschland, Frankreich und den USA inzwischen gelungen ist, den IS in einigen Gebieten zurückzudrängen, ist die Gefahr keineswegs gebannt. Vor allem die jesidischen Frauen und Mädchen erleiden ein schweres Schicksal. Manche konnten ihren Peinigern entfliehen oder von den IS-Schergen freigekauft werden. Doch Tausende sind sich noch in der Gewalt der Terrormiliz. ARTE Journal hat mit der Filmemacherin Düzen Tekkal und Telim Tolan vom Zentralrat der Yesiden in Deutschland über die grauenvolle Situation der jesidischen Frauen gesprochen.

 

Jesidinnen im Irak: Freikauf als einzige Chance

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016