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„Das Gesetz zugunsten des Kindes neu bewerten“

Länder: Frankreich

Tags: Michelle Meunier, Gesetzesvorlage, Kindes

Die beiden Senatorinnen Michelle Meunier von der Sozialistischen Partei und Muguette Dini von der Mitte-Rechts-Partei UDI haben am 23. September eine Gesetzesvorlage zur Reform des Gesetzes zum Kinderschutz eingebracht. Ihr Befund: Diskrepanzen zwischen den Zuständigkeitsgebieten (für diesen Bereich die Departements)unzureichende Ausbildung von Erziehern und Sozialarbeitern zu zögerliches Ausfindigmachen von Kindern in Notlagen Minderjährige, die von Einrichtung zu Einrichtung weitergereicht werden (in Heime oder Pflegefamilien) Für 275.000 Minderjährige ist die Jugendfürsorge zuständig. Davon werden 48 Prozent in Pflegefamilien oder im Heim untergebracht, 52 Prozent erhalten Betreuung in Form von sogenannten „Erziehungshilfen“ daheim.

Ihre Gesetzesvorlage deckt drei Aspekte ab. Staatliche Einrichtungen sollen dafür Sorge tragen, dass Heimkinder in einer stabilen und sicheren Umgebung aufwachsen können und ihr Heim nicht mehrere Male in ihrem Leben wechseln müssen. Zudem ist eine Abkehr von der vorherrschenden Auffassung vorgesehen, den Kontakt zu den biologischen Eltern um jeden Preis zu erhalten. Gleichzeitig soll das Adoptionsprozedere in Frankreich erleichtert werden.

Warum halten Sie es für angebracht, das Gesetz mehr auf das Kind selbst auszurichten? Ist dies beim Kinderschutz nicht selbstverständlich?
Michelle Meunier 1/4

 

Sie treten besonders dafür ein, dass die Kinder nicht mehr von einer Einrichtung zur nächsten verschoben werden. Wie soll das gehen?

 

Michelle Meunier 2/4

 

Warum muss ihrer Meinung nach die Kinderschutz-Politik überdacht werden, für die derzeit die Departements zuständig sind?
Michelle Meunier 3/4

 

Warum halten sie es für notwendig, das Adoptionsprozedere zu reformieren? Was sind die wesentlichen Hindernisse?
Michelle Meunier 4/4

 

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016