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Das Easterlin-Paradox: Wenn Geld nicht mehr glücklich macht

Länder: Europäische Union

Tags: Easterlin, durchgecheckt, Wachstum, Wirtschaft

1974 wies Richard Easterlin nach, dass die Erhöhung des Bruttoinlandprodukts (Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen) ab einer bestimmten Schwelle nicht mehr zwangsläufig mit einer Verbesserung des subjektiven Glücksgefühls einhergeht.

 

 

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Bei einem Einkommen zwischen 0 und 15 000 Dollar besteht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen der Erhöhung des materiellen Wohlstands (Pro-Kopf-Einkommen) und dem subjektiven Wohlbefinden. Oberhalb dieser Grenze setzt das Easterlin-Paradox ein: Ungeachtet des Einkommenszuwachses steigt die subjektive Zufriedenheit nur noch geringfügig oder überhaupt nicht mehr. So ergaben die Studien, dass sich die Uruguayer glücklicher fühlen als die fünfmal reicheren Luxemburger. Das Easterlin-Paradox überzeugt jedoch nicht alle Wirtschaftswissenschaftler.

 

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016