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COP 21: Klimaschutzbeiträge – geht die Rechnung auf?

Länder: Monde

Tags: Cop 21, Klima

Im Vorfeld des großen Klimagipfels von Paris waren alle Teilnehmerländer aufgefordert, ihre Klimabeiträge zu veröffentlichen. Das war 2013 während der COP 19 in Warschau festgelegt worden.  

In diesen Dokumenten werden die nationalen Verpflichtungen zur Begrenzung der Treibhausgasemissionen definiert. Auch wird dort erklärt, welche Maßnahmen bis 2030 ergriffen werden sollen. Diese Verpflichtungen sollten theoretisch natürlich weiter reichen als die Maßnahmen, die bereits von den Staaten in die Tat umgesetzt oder geplant wurden.

Am 1. Oktober 2015 hatten 146 der 196 zur COP 21 geladenen Länder ihren Beitrag eingereicht. Dies ist zwar ermutigend, doch die Anforderungen für eine weltweite Reduktion der Treibhausgase sind noch längst nicht erfüllt.
Nach Veröffentlichung aller Beiträge auf seiner Website erarbeitete das Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaveränderungen (UNFCC) einen Bericht über die globalen Auswirkungen dieser Beiträge.

 

Das Ergebnis ist durchwachsen

Zwar ist das internationale Engagement größer denn je, vor allem seit Schwergewichte der Umweltverschmutzung wie die USA oder China ein zunehmendes Bewusstsein für die Problematik entwickeln. Doch die Klimaschutzzusagen werden gerade einmal ausreichen, um dafür zu sorgen, dass sich unser Planet bis Ende dieses Jahrhunderts um nicht mehr als 2,7 bis 3,5° C aufheizt – immer vorausgesetzt, dass den Versprechungen auch Taten folgen. Zur Erinnerung: Die Experten des IPCC (Zwischenstaatlicher Ausschuss für Klimaänderungen)​ halten eine Begrenzung der Klimaerwärmung um maximal 2°C bis 2100 für zwingend notwendig.

 
Die Beiträge, die herausstechen

Fahren Sie mit der Maus über die verschiedenen Länder, um mehr Informationen über die Beiträge zu erhalten. 

Grafik: Mikael Cuchard

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016