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Mina und Fatemeh: Geschichten der Flucht

Länder: Frankreich

Tags: Frauen, Flüchtlinge, Calais

Sie kommen aus Syrien, Somalia oder auch Afghanistan. Die meisten von ihnen versuchen Nacht für Nacht nach England zu gelangen, um sich dort nach ihrer Flucht vor Krieg, Gewalt und Verfolgung ein neues Leben aufzubauen. Während sie darauf warten, finden sie Zuflucht im Jules-Ferry-Zentrum, doch sie haben wenig Kontakt zu den Sozialarbeitern und oft Angst, mit ihnen zu sprechen. Wir haben Mina aus dem Iran und Fatemeh aus Afghanistan getroffen. Sie sind bereit, uns zu treffen und einander die Geschichten ihrer Flucht zu erzählen, statt auf unsere Fragen zu antworten.

Calais : destins de migrantes

 

Fatemehs Geschichte

Fatemeh hat Afghanistan verlassen, den Iran durchquert, versucht die türkische Grenze in Urmia im Zagros-Gebirge zu passieren. Dort wurde sie von der iranischen Polizei aufgegriffen und in ihr Land zurückgeschickt. Fatemeh, die heute mit ihrem Sohn in Calais feststeckt, erzählt uns von ihrem Versuch die Grenze zu überqueren.

Calais : l’histoire de Fatemeh

 

Minas Geschichte

Mina, die Iranerin, hat ihr Land im Bus verlassen, um in die Türkei zu gelangen. Von dort aus ist es ihr, dank gefälschter Papiere, gelungen, ein Flugzeug nach Ungarn zu nehmen. Heute steckt Mina in Calais fest. Sie erzählt uns vom Abend ihrer Ankunft im ersten französischen Flüchtlingscamp, dass sie finden konnte.

Calais : l’histoire de Mina

 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016