Brasilien: Rousseff wiedergewählt

27. Oktober 2014

Brasiliens Staatsoberhaupt heißt weiter Dilma Rousseff. Mit 51 Prozent der Stimmen konnte sich die linke Amtsinhaberin am 26. Oktober gegen ihren Herausforderer, den sozialdemokratischen Ex-Gouverneur Aecio Neves durchsetzen. Es handelt sich dabei um das engste Wahlergebnis, seit das Staatsoberhaupt in Brasilien direkt gewählt wird. Der knappe Ausgang hat auch bei der wiedergewählten Präsidentin Spuren hinterlassen. Sie kündigte nach ihrer Wiederwahl politische und wirtschaftliche Reformen an. Rousseff ging bereits in der ersten Runde mit rund 42% der Stimmen als Siegerin hervor, während Neves mit starken 34% auf Platz zwei landete. Die wochenlang als größte Widersacherin Rousseffs gehandelte frühere Umweltministerin Marina Silva schied mit rund 21% aus. Umfragen hatten ihr reale Chancen eingeräumt, Brasiliens erste schwarze Präsidentin zu werden. Unsere Reportagen geben einen Rückblick über die wichtigsten Themen des brasilianischen Präsidentschaftswahlkampfs.

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Zwei ungleiche Kandidaten

Am 26. Oktober geht die brasilianische Präsidentschaftswahl in die zweite Runde. Es wird das klassische Duell zwischen zwei Parteien. ARTE Journal stellt ihre beiden Kandidaten, unter verschiedenen Facetten, vor.

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Einige Brasilianer, die an den Straßenprotesten vor der Fußball-WM 2014 teigenommen haben, starten nun selbst eine politische Karriere.

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Brasilien: Lach Dich frei…

Im Internet spottet die Gruppe « Porta dos Fundos » über die Mächtigen und Schönen im Land – und erkämpft Schritt für Schritt eine neue politische Freiheit…

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Im brasilianischen Wahlkampf bekommt die Politik in Sachen Bildung nun Konkurrenz von der Stiftung  Ayrton Senna, die aufs Tempo drückt. 

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