|

Bahrain: Kann die Kultur die arabische Welt retten?

Länder: Bahrain

Tags: Kunst, Wirtschaft, Erdöl, Golfstaaten

Abu Dhabi und sein Louvre in einem Gebäude von Stararchitekt Jean Nouvel, Dubai und seine Messe für Zeitgenössische Kunst, Katar und sein Museum für Islamische Kunst, entworfen von I.M. Pei: Seit Jahren setzen die Golfstaaten auf die Kultur, zur Imagepflege und als Zukunftsinvestition angesichts schwindender Erdöl- und Erdgasreserven. Das Insel-Königreich Bahrain im Persischen Golf tut das bereits seit fünfzehn Jahren. Die Bewahrung des eigenen Kulturerbes und innovative Projekte sollen eine zusätzliche Einkommensquelle neben Finanzwirtschaft, Landwirtschaft und Erdöl erschließen. 

 

Fünf Jahre nach den Erschütterungen des Arabischen Frühlings, in dem die mehrheitlich schiitische Bevölkerung von Bahrain sich gewaltsam gegen die herrschende sunnitische Dynastie auflehnte, angesichts sinkender Erdöl-Einnahmen und in der diplomatischen Zwickmühle zwischen den mächtigen Nachbarn Saudi-Arabien und Iran, scheint die Zukunft der kleinsten und am wenigsten reichen Golfmonarchie ungewiss. 
Vor kurzem fand dort ein Symposium zum Thema "Investitionsfeld Kultur" statt. Wir nehmen sie zum Anlass für eine Bestandsaufnahme: Wie steht es in Bahrain heute um die Kulturszene? 
 

Bahreïn : la culture peut-elle sauver le monde arabe ?

Wie sehen Jack Lang, Präsident des Instituts der Arabischen Welt und der marokkanische Künstler Mahi Binebine den arabischen Frühling? Und was hat sich seither in ihren Augen verändert? 

Zuletzt geändert am 8. Dezember 2016